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riums wie des Schulrates blieb er mit der Oberschule und deren Fortsetzung als Primatisches Gymnasium bis zur Re- organisation des Jahres 1817 in engster Verbindung. In den ersten Jahren, von 1799 an, erteilte er 18 bis 20 wö- chentliehe Stunden Unterricht in der Religionslehre, Ge- schichte und Geographie, auch zeitweise in der Naturge- schichte. Als Einladungsschriften zu den öffentlichen Prii- fungen verfasste er mehrere Programme: 1801, Einige Be- merkungen über die Nothwendigkeit, Bürger- und Töchter- schulen zu errichten; 1810, Bitte und Ermahnung an dieje- nigen Eltern, deren Söhne Wetzlars gemeinschaftliches Gym- nasium besuchen; 1811, Von dem Wert der Teilnahme an den öffentlichen Schulprüfungen; 1812, Ist Wetteifer ein gutes Erziehungsmittel?
2. Friedrich August Rimrod, geboren 1729 im Han- növerschen, bis 1776 Rektor adiunctus in Wetzlar, 1776 bis 1778 Prorektor am Gymnasium zu Weilburg, 1778 bis 1799 Rektor an der Stadtschule zu Wetzlar, seit 1799 Professor an der Oberschule für 12 bis 15 wöchentliche Stunden in Lateinisch, Mathematik, Deutsch,(Italienisch). Im Jahre 1808 erhielt er die erbetene Entlassung mit vollem Gehalt und starb am 8. Dezember desselben Jahres. In Weilburg schrieb er ein Programm: De origine fluviorum et montium, indicia oculis obvia eademque Lani fluvii itinere per regi- onem urbis Weilburgi illustrata. Wetzlariae, Typis G. E. Winkler. 1795 erschien von ihm in Wetzlar der erste Teil einer Schrift:„Unterhaltungen über die Erde und den Menschen.“
3. Johann Gottlieb Adolf Drullmann, Sohn des Kon- rektors Johann Georg Christian Drullmann, geboren zu Wetzlar am 21. Juni 1753, seit 1773 Konrektor der Stadt- schule, 1799 Professor für Lateinisch und Hebräisch an der neuen Oberschule. Im Herbst 1809 ward er auf sein An-


