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Geographie. Repetition von Deutſchland, Sämmtliche Staaten Europas.— 2 St. Pfaff
Schreiben. Korrektur ſchwererer Buchſtabenformen und laufende Schrift, an
kleinen Briefen und Geſchäftsaufſätzen geübt. Römiſche Ziffern.— 1 St. Guyot.
Zeichnen. Gemeinſchaftlich mit der erſten Klaſſe: Kumpa'ſche Zeichenmethode, Heft I—V, eine Stunde geometriſches Zeichnen nach dem Handbuch von Schreiber.— 3 St. Pfaff.
Singen. Eine Stunde gemeinſchaftlich mit der erſten Klaſſe, eine mit allen übrigen Klaſſen. Penſum ſiehe bei der fünften Klaſſe.— Orth.
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Erſte Klaſſe.— Klaſſenführer bis Oſtern: Soldan;
von da ab: Roth.
Religion. Evangeliſch. Kirchengeſchichte von Chriſti Geburt bis auf die Re⸗ formation. Lectüre der Augsburgiſchen Confeſſion und daran geknüpfte Wie⸗ derholung der wiſſenſchaftlich⸗religiöſen Bezeichnungen. Beſprechung von Me⸗ lanchthons Leben, um ein individuelles Bild der Reformationszeit zu geben.— 2 St. Wiener..
Deutſch. Grammatik. Die Syntax und die Interpunktionslehre(nach Bauers Lehrbuch). Literaturgeſchichte. Die zweite klaſſiſche Literaturperiode oder von Klopſtock bis auf unſere Tage(nach Kluge). Poetik. Die Belege zur Litera⸗ turgeſchichte im Lehrbuche wurden geleſen und mit beſonderer Rückſicht auf Metrik und allgemeine Aeſthetik beſprochen; 12 Gedichte wurden auswendig gelernt und declamirt. Von größeren Stücken wurden Leſſings„Minna von Barnhelm“ und Schillers„Maria Stuart“ geleſen. Aufſatz. Auf zwei curſo⸗ riſche Aufſätze ein ſtatoriſcher. Folgende Themata wurden behandelt: 1) Welchen Nutzen gewährt uns das Studium der Geſchichte? 2) Ueber Göthes Zauberlehrling. 3) Licht und Schattenſeiten des Mönchthums. 4) Ueber den Werth des Fußreiſens(Brief). 5) Die Sklaverei und ihre Abſchaffung. 6) „Minna von Barnhelm“, ein Luſtſpiel für unſere Zeit. 7) Ueber unſeren Frühling, Brief an einen Freund in Petersburg. 8) Die wahre Bildung. 9) Annehmlichkeiten und Gefahren des Reichthums. 10) Ueber die Todesſtrafe. 11) Was lernen wir aus der Theilung Polens?— 4 St. Wiener.
Franzöſiſch. Formen und Arten des Zeitwortes. Syntax des Artikels, Subſtantivs, Adjektivs, Pron. und Zeitworts nach Otto's Grammatik. Alle 8 Toge ein Exercitium, alle 14 Tagen ein Extemporale aus Bertram's gram⸗ matiſchem Uebungsbuche. Zum Theil curſoriſche, zum Theil ſtatoriſche Lectüre proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus Plötz'„Manuel de la litt. franc.“, 120 Seiten. Dictate und Auswendiglernen paſſender Stellen— 4 St. Froſt.
Engliſch. Wiederholung des Verb. Das Wichtigſte aus der Syntax nach Georgs Grammatik. Alle 8 Tage ein längeres Exercitium, alle 4 Wochen ein Extemporale. Statoriſche Lectüre aus Lüdekings Leſebuch für die oberen Klaſſen. Curſoriſche Lectüre„The Vicar of Wakeſteld“, die erſten 12 Kapitel.— Froſt..
Mathematik. a. Raumlehre. Beide Abtheilungen gemeinſchaftlich: Wieder⸗ holung einiger in vorhergehenden Klaſſen durch genommene Theile der Plani⸗ metrie, Beendigung derſelben mit Ausſchluß der Berechnung der Ludolf'ſchen


