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Geſchichte. Geſchichte der Kulturvölker des Alterthums, beſonders der Griechen und Römer im Anſchluß an Andrä's„Bilder aus der Weltgeſchichte“ und nach Grube's„Geſchichtlichen Charakterbildern.“— 2 St. Bergheimer.
Geographie. Die Flüſſe und Gebirge Deutſchlands; die deutſchen Staaten in raſchem Ueberblick; überſichtliche Betrachtung der 5 Erdtheile. Zu Grunde gelegt ward Daniel„kleine Schulgeographie.“— 2 St. Bergheimer.
Schreiben. Befeſtigung der Buchſtabenformen des kleinen und großen Al⸗ Phabetn der deutſchen und engliſchen Kurrentſchrift, angewandt in Wörtern.— 2 St. Guyot.
Zeichnen. Gemeinſchaftlich mit der III. Klaſſe. Penſum ſiehe V. Klaſſe.— 2 St.
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Singen. Siehe V. Klaſſe.
Dritte Klaſſe.— Klaſſenführer: Pfaff.
Religion. a) Evangeliſch. Gemeinſchaftlich mit der zweiten Klaſſe. 1) Bibel⸗ lektüre. Das Evangelium des Markus, der Brief an die Philipper, Coloſſer
und der des Jakobus mit erbaulicher Auslegung. 2) Glaubens⸗ und Sittenlehre. Die Lehre von den Gnadenmitteln und letzten Dingen, die Pflichten gegen Gott, uns ſelbſt und die Nächſten.(Palmer,§ 127—219). Mehrere Kirchentieder wurden im Anſchluß an das Kirchenjahr auswendig gelernt.— 2 St. Wiener. b) Katholiſch, ſiehe fünfte Klaſſe. c) Israeltiſch, ſiehe fünfte Klaſſe.
Deutſch. a) Grammatik. Vollſtändige Einübung der Wortlehre. Der einfache, erweiterte und zuſammengeſetzte Satz nach Wagners Handbuch. Häufige ana⸗
lytiſche Uebungen an Leſeſtücken. b) Deklamation und Leſen. Betontes Leſen und Deklamiren verſchiedener Gedichte aus dem Leſebuch von Hopf und Paulſiek für Quarta. c) Orthographie. Häufige Diktate, worin die einzelnen orthogra⸗ phiſchen Regeln erklärt wurden. Einübung der Interpunktion.— 5 St. Pfaff.
Franzöſiſch. Repetition der Penſa der vorhergehenden Klaſſen. Einübung der krouoms conjoints und der unregelmäßigen Zeitwörter mit häufigen münd⸗ icher und ſchriftlichen Uebungen und Extemporalien nach der Grammatik von Otto, I. Theil. Geleſen wurden die Anekdoten aus den„Lectures choisies“ von Plötz.— 4 St. Pfaff.
Engliſch. Die 11 erſten Kapitel aus dem erſten Theil von Fölſings Lehr⸗ buche.— 3 St. Steinbrinck. 4
Mathematik. a) Geometrie, 2 St. Repetition der Anfänge der Planimetrie, der Kongruenz der Dreiecke, das Viereck, die Inhaltsgleichheit der Figuren. Wittſtein, Planimetrie bis§ 129. b) Algebra, 1 St. Die vier Spezies mit einfachen und mehrgliederigen Buchſtabenausdrücken. Rechnung mit Potenzen mit ganzen Exponenten.— Soldan, ſpäter Roth.
Rechnen. Repetition der Bruchrechnung, ausführliche Behandlung der Decimal⸗ brüche, einfache und zuſammengeſetzte Regel de tri, Zins⸗ und Rabattrechnung. (Köpp, V. Heft.)— 3 St. Bergheimer.
Naturgeſchichte. Im Winter Zoologie. Die Wirbelthiere; ſpeciell die Säuge⸗ thiere und Fiſche. Im Sommer Botanik. Genaue Charakteriſirung verſchie⸗ dener natürlicher Familien. Uebungen im Beſtimmen nach Leunis' Schulnatur⸗ geſchichte. Fortgeſetzte Excurſionen.— 2 St. Steinbrinck. 58


