Aufsatz 
Bericht über die Jahrhundertfeier der Emanzipation der jüdischen Bewohner Frankfurts / von Ferd. Michel
Entstehung
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schluss: Fortdauernde schriftliche Ubungen, 3 Extemporalien. Sprechübungen. c. Lektüre. 2 St. Robert-Dumas: Petits Français. Diesterweg, Frankfurt a. M. Kunz. 4

Englisch. 5 St. Dubislav und Boek: Kurzgefasstes Lehr- und Ubungsbuch der englischen Sprache. Ausg. B. Abschnitt 1 26. Sprechübungen. Schriftliche Ubungen: Bis Ende November: 1 Diktat, 6 Extemporalien. Questions and Answers. Von da bis Schulschluss: Fort- dauernde schriftliche Übungen, 3 Extemporalien. Kunz.

Geschichte. 2 St. Die Blütezeit des Römischen Reiches unter den grossen Kaisern. Deutsche Geschichte von dem ersten Zusammenstoss der Deutschen mit den Römern bis zum Ausgang

des Mittelalters. Freudenberger.

Erdkunde. 2 St. Länderkunde der aussereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien. Kartenskizzen. Freudenberger.

Mathematik. 6 St. a. Arithmetik. 2. St. Gleichungen ersten Grades mit einer Un- bekannten. Quadratwurzeln. Zerlegung in Factoren, Addition und Subtraction der Brüche. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen. b. Planimetrie. 4 St. Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit der Figuren. Be- rechnung der Fläche geradliniger Figuren, Pythagoreischer Lehrsatz. Konstruktionsaufgaben. 8 Klassen- arbeiten im Jahr. Schaumberger,(König).

Naturbeschreibung. 2 St. Im Sommer: Wiederholung und Erweiterung des bota- nischen Lehrstoffes der früheren Klassen mit Rücksicht auf die Erkennung des natürlichen Systems der Phanerogamen. Getreidearten. Gymnospermen. Das Wichtigste über Bau, Wachstum und Ernährung der Pflanzen. Im Winter: Gliedertiere, besonders Insekten. UÜbungen im schematischen Zeichnen. Levy.

Zeichnen. a. Freihandzeichnen. 2 St. Einführung in das Zeichnen von Gegenständen mit drei Dimensionen. Kisten, Kasten, Bücher, Flaschen, Krüge, Töpfe. Technik: Zumeist Bleistift. Skizzieren, Pinselzeichnen. Galliner.

Turnen. 3 St. a. Frei- und Ordnungsübungen: Schwedische Ubungen. Schwen- kungen und Staffeln. Keulen-, Hantel- und Stabübungen im Wechsel mit Geh- und Laufübungen. b. Gerdätübungen. Barren: Kehre mit viertel und halber Drehung. Wende. Reitsitz. Reck: Seithangeln mit verschiedenen Griffarten. Drehhangeln. UÜbungen an den wagerechten und schrägen Leitern. Pferd: Kniewellauf- und Umschwünge. Hocke. Spreizen. Flanke. Längensprung. Spiel: Schlagball. Wettgehen. Volze.

Klasse IV.

Klassenlehrer: Oberlehrer Prof. Dr. GCohn.

Religionslehre. 4 St. a. Biblische Geschichte. Geschichte der Juden von der Zerstörung des ersten bis zur Zerstörung des zweiten Tempels. b. Bibellesen: Ausgewühlte Stücke aus dem II. Buch Mose. Mehrere Psalmen wurden memoriert. Besprechung der Festtage. c. Hebräisch. Ausgewählte Stücke aus dem Pentateuch und dem Gebetbuch übersetzt und wiederholt. Persönl. Fürwort in Verbindung mit Präpositionen. Deklination und Konjugation(Kal.). Scheuermann.

Deutsch. 4 St. a. Grammatik. Der zusammengesetzte Satz. Einprägung der Regeln über die Satzzeichen. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre, an typische Beispiele angeschlossen. Wiederholung der Orthographie. b. Schriftliche Wiederholungen: 7 Diktate und 9 Aufsätze. c. Lesen von Gedichten und Prosastücken. Nacherzdhlen Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten.(Hopf& Paulsieck für Quarta.) Cohn.

Französisch. 6 St. Plœtz-Kares, Elementarbuch, Ausg. C.: No. 70 72. Ubungs- buch Cap. 1 27. Sprachlehre§§ 9 23;§§ 33 40. Wiederholung des Pensums der V. und VI. Klasse. Schriftliche Ubungen: Bis November 4 Extemporalien, sechs Diktate. Von Dezember bis Schluss: 3 Extemporalien, fortdauernde schriftl. Ubungen. Sprechübungen. Cohn.