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und in der Erkenntnis der grammatischen Erscheinungen vorge- schritten ist, desto vielseitiger lassen sich solche UÜbungen ge- stalten unter Wahrung bestimmter einheitlicher Gesichtspunkte, die immer noch eine Prüfung der UÜbungen in der Klasse zulassen.
Bei dem vorgerückteren Alter und der gereifteren Sprach- bildung, mit der die Sekundaner an den Anfangsunterricht im Englischen herantreten, wird über manche einfache UÜbungen schneller hinweggegangen werden können; jedoch darf auch hier auf die erst durch reichliche Übung erfolgende sichere Einprägung des sprachlich Einfachen und Alltäglichen nicht Verzicht ge- leistet werden.
Eine gewisse Selbständigkeit zeigen die UÜbungen, in denen der Schüler aus dem verarbeiteten Sprachstoff bestimmte gramma- tische Erscheinungen durch Beispiele zu belegen hat. Sind die un- regelmäßiigen Zeitwörter geübt worden, so kann der Schüler ganze Abschnitte daraufhin untersuchen und entsprechende Zusammen- stellungen machen, die sich gleichzeitig zu Konjugationsübungen nach folgenden Mustern verwerten lassen: 1) Wechsel der Person; 2) Wechsel der Person und Zeit; 3) Wechsel der Person, Zeit und Redeform. Das Gleiche bezieht sich auf ganze Sätze, die der Schüler entsprechend herauszusuchen und aus dem Aktivum ins Passivum oder umgekehrt zu verwandeln hat. Ferner kann er eine UÜbersicht der verschiedenen Pronomina unter jedesmaliger Angabe des betreffenden Beispiels zusammenstellen, die verschiedenen Arten der Adverbien bestimmen und im Zusammenhang hiermit deren Stellung, sowie die adverbialen Satzbestimmungen untersuchen und nach den Paragraphen des Lehrbuches anordnen.
Später wird es sich im Interesse der grammatischen Durch- arbeitung empfehlen, eine gewisse Arbeitsteilung eintreten zu lassen, indem der ganze verarbeitete Sprachstoff zu bestimmten Unter- suchungen auf die Klasse verteilt und übersichtlich zusammengestellt wird, so daß vielleicht nur zwei bis drei Schüler denselben Stoff durchzuarbeiten brauchen. Diese weitergehenden Arbeiten werden dann schon vielfache Verschiedenheit aufweisen und daher einer besonderen Durchsicht von seiten des Lehrers bedürfen. Hierbei em- pfehlen sich auch Hinweise auf gleichartige syntaktische Erschei- nungen in den bisher von dem Schüler gelernten Sprachen, und dazu wird die vom Verfasser des Lehrbuchs in Aussicht genommene Umarbeitung des grammatischen Lehrstoffs im Sinne der Parallel- grammatik mit den anderen Sprachen von besonderem Werte sein.


