Aufsatz 
Bemerkungen zur Besiedelungsgeschichte des Untermainlandes in frühmittelalterlicher Zeit : 2. Teil
Entstehung
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20. Jakobine Wagner, ordentliche Lehrerin. Hynspergſtraße 31.

21. Joſefine Rühl, ordentliche Lehrerin... Fallkenſteiner Straße 21.

22. Mathilde Friedberg, ordentliche Lehrerin Eſchersheimer Landſtraße 101. 23. Hedwig Graf, ordentliche Lehrerin... Oberlindau 100.

24. Elſe Wenzel, techniſche Lehrerin... Hochſtraße 14.

25. Karoline Bathe, techniſche Lehrerin. Humbboldtſtraße 8.

2. Krankheiten und Beurlaubungen von TLehrern und Lehrerinnen.

Wegen Krankheit fehlten über 8 Tage: Herr Profeſſor Heinzelmann vom 9. Februar bis 7. März 1914, Herr Profeſſor Geiſendörfer vom 1. bis 20. Dezember 1913, Fräulein Oberlehrerin Hafkesbring vom 14. bis 25. Oktober 1913, Fräulein Grünebaum vom 11. bis 20. Dezember 1913, Fräulein Wilk vom 7. November bis 20. Dezember 1913.

Beurlaubt waren über 8 Tage: Herr Profeſſor Dr. Ellmer vom 16. Mai bis 4. Juli 1913. wegen einer Studienreiſe in das franzöſiſche Sprachgebiet, Herr Profeſſor Geiſendörfer vom 12. Auguſt bis 27. September 1913 wegen einer Luftkur, Fräulein Wilk vom 23. Juni bis 4. Juli 1913 wegen einer Badekur, Fräulein Bathe vom 12. bis 24. Januar 1914 wegen der Teilnahme an einem Kurſus für Jugendpflege in Berlin.

In der Stundenzahl waren herabgeſetzt: Herr Oberlehrer Geiſendörfer vom 14. Oktober bis 30. November 1913 um 8 und von Neujahr bis Oſtern 1914 um 10 wöchentlich, Herr Börner während des ganzen Schuljahres um 6 Stunden wöchentlich, Fräulein Meier desgl. um 8 Stunden.

Die Vertretung der erkrankten und beurlaubten Lehrkräfte übernahmen der wiſſenſchaftliche Hilfslehrer Herr Konrad Weber, die geprüfte Oberlehrerin Fräulein Speyer, die Probekandidatin Fräulein Ante, die geprüfte Lehrerin Frau Weiſenſtein und die Lehramtsbewerberinnen Fräulein Braach, Weigle und Huber.

3. Außerer Verlauf des Schuljahres, Feſte und Konferenzen.

Aus dem Schuljahr 1912/13 iſt noch zu erwähnen, daß Fräulein Oberlehrerin Haaſe vom 4. März mittags bis einſchließlich den 6. mit ihrer Kunſtgeſchichtsklaſſe(Ib) einen Ausflug nach Marburg, Caſſel und Wilhelmshöhe unternahm, um die in den genannten Orten vorhandenen Kunſt⸗ ſchätze und ſonſtigen Sehenswürdigkeiten zu beſichtigen.

Am 3. April wurde das neue Schuljahr mit der Prüfung der für die Klaſſen IX ange⸗ meldeten Schülerinnen begonnen, am Nachmittag desſelben Tages fand die Einführung der Kleinen, 21 an der Zahl, im Feſtſaal ſtatt. Das iſt wohl die niedrigſte Ziffer, die jemals in der Humboldt⸗ ſchule aufgenommen worden iſt; ſie erklärt ſich aus dem unverhältnismäßig hohen Schulgeldſatz für die Aufnahmeklaſſe(200 Mark).

Am 4 April wurde der Unterricht mit einer Andacht in dem Feſtſaal begonnen. Nach Verleſung der Schulgeſetze verpflichtete der Direktor die neu aufgenommenen ‚Schülerinnen durch Handſchlag und hieß ſie in der neuen Schulgemeinde herzlich willkommen. Als neue Lehrkräfte wurden Fräulein Thea Claus, die die Stunden von Fräulein Seßler übernahm, und Fräulein Eliſabeth Geiſt vorgeſtellt, der das Kuratorium der h. Schulen 12 Überſtunden in den techniſchen Fächern über⸗ tragen hatte. Die Zahl der Schülerinnen betrug bei Beginn des Schuljahres 485(im v. J. 526), davon waren 408 evangeliſch, 53 katholiſch, 18 jüdiſch und 6 diſſidentiſch. Der weitere Rückgang der Schülerinnenzahl erkärt ſich aus dem Eingehen der achten Parallelklaſſe, aus dem geringen Zugang