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77 Proben von Kautschuk und Gummiwaren in einem Glaskasten. Von Herrn J. M. Schäfer in Frankfurta. M.: Steinnüsse und ihre Verarbeitung auf Knöpfe. Von Herrn Heinrich Zeiss in Frankfurt a. M.: Flachs: Russischer, Friesländer, Holländer, belgischer, rheinischer; bearbeitet durch Tauröste und Wasserröste; geschwungen und gehechelt. Werg von jeder dieser Sorten. Viele Arten Leinengarne, roh und gebleicht, und Werggarne.—
Hanf: Mehrere Sorten Hanf, roh und gehechelt, aus Ober- und Unter-Italien; viele Sorten Bindfaden, verschieden stark, roh, gebleicht und gefärbt.— Jute: Rohjute, Jutewerg, Jutegarne, Packschnüre, Jutegewebe.— Baum-
wolle: Baumwollkapsel, amerikanische Baumwolle, roh und gereinigt, Kardenband vor und nach dem Strecken, Vorgespinst 1. bis 3. Gang, Cops, Häkelgarne. Ostindische Baumwolle, roh und gereinigt, Makobaumwolle. 2 Spulen mit gebleichtem und gefärbtem Vorgarn. Water-Garne. MuleGarne. Webegarne, roh, mercerisiert und gefärbt.— Schafwolle: Schweisswolle, gewaschene Wolle, Küämmlinge, Kammaug,(je 2 Qualitäten); viele Sorten Strickwolle. Seide: Seiden-Cocons, Frisons, Halbfabrikate der Seidenspinnerei, Rohseide, Knopflochseide, Nähseide, Maschinenseide, Stickseide.— Gold- und Silber-Gespinste, Borten, Tressen, Bouillonfransen, leonische Litzen, Spitzen, Schnüre und Flitter. Von der Mechanischen Zwirnerei in Heilbronn: Häkelgarne und Nähzwirne. Von Herrn Max Hauschild in Hohenfichte: Rohstoffe und Garne. Von Herrn Louis Schönherr in Chemnitz: Eine gebrauchte Jacquard-Maschine. Von der Deutschen Jute=-Spinnerei und-Weberei in Meissen: Rohstoffe, Gespinste und Gewebe. Von den Vereinigten Glanzstoff-FPabriken A.-G. in ElIberfeld: Glanzwolle(aus Baumwolle). Von der Drogisten- Vereinigung in Frankfunt a. M.: Drogensammlung in 8 Kästen. Eine Theestaude(zum besonderen Gebrauch für die Drogistenfachschüler). Von Herrn Heinrich Mertens in St. Tönis bei Krefeld: La Plata-Leinsaat. Leinöl daraus. Leinöl für Lacke. Harzsaures Mangan zur Firnisbereitung. Leimkuchen und Mehl daraus.
H. Stiftungen, Unterstützung von Schülern.
1. An Geldgeschenken, die für eine Witwen- und Waisenkasse bestimmt sind, flossen der Anstalt im ganzen Mk. 102,70 zu.
2. Seitens des Schulvorstands waren im Sommer 14 Schülern bezw. Schülerinnen je eine ganze Freistelle und 1 Schüler eine halbe gewährt; im Winter erhöhte sich die Zahl der halben Freiplätze auf 5.
3. Aus der Emil und Arthur Königswarter'schen Stiftung bezogen 66 Schüler der verschiedenen Abteilungen Stipendien, die in dem Betrage des Schulgeldes und der Aufwendung für die Schulbücher bestehen.
Zum Schlusse des vorstehenden Berichtes über das Schuljahr 1903/04 sei allen
denjenigen, die durch Spenden oder auf sonstige Weise der Anstalt ihre Teilnahme
bewiesen haben, an dieser Stelle der herzlichste Dank wiederholt.
Frankfurt a. M., den 20. März 1904.
Direktor Dr. L. Voigt.


