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Handelsb etrie bslehre: 3 St. Nach Voigt-Doerr, Handelsbetriebslehre, wurden behandelt: Der Handel im allgemeinen; der Kaufmann und die Mittel der handelswirt- schaftlichen Tätigkeit, der Warenhandel im allgemeinen; der Betrieb des Kleinhandels; der Betrieb des Großhandels und des Buchhandels; ferner das Wesentliche aus dem Betrieb des Bankgeschäfts und der gewerblichen Unternehmungen; Wechsel und Schecklehre.
Abt. A: Glück, Abt. B: Holzerland, Abt C: Oberbach. Abt. D: Keuchel.
Handelsgeographie: 3 St. AIlgemeines über Gütererzeugung und Austausch. Handelswege und Verkehrsmittel. Das Deutsche Reich nach seinen geographischen und wirtschaftlichen Verhältnissen(Landwirtschaft, Bergbau, Industrie, Verkehr, Handel und Kolonien). In ähnlicher Weise, aber kürzer wurden die Hauptverkehrsländer Deutschlands in Europa(Oesterreich-Ungarn, England, Holland, Belgien, Frankreich, die Schweiz und Rußland) besprochen. Kurze Wiederholung der geographischen Verhältnisse der übrigen Länder Europas, ihre wirtschaftliche Bedeutung und ihre Stellung zum Deutschen Reich. Amerika im allgemeinen, genauer die wirtschaftlichen Verhältnisse in Kanada, Brasilien, Argentinien und ausführlich die der Union. Ost-Asien und seine Bedeutung für den deutschen Markt.
Abt. A: Slück, Abt. B. Holzerland, Abt. C: Oberbach, Abt. D: Keuchel.
Stenographie: 3 St. a) System Gabelsberger: I. Verkehrsschrift.(Lehrbuch von Ahnert I. Teil.) Schreib- und Leseübungen. Uebertragungsaufgaben. Schnellschreib- übungen in steigender Geschwindigkeit. Mündliche und schriftliche Stenogrammüber- tragungen. II. KRedeschrift.(Lehrbuch von Ahnert II. Teil.) Stammkürzung. Form- kürzung. Gemischte Kürzung.(Lesebuch: Eckert-Oppelt.) Alle 3 Wochen 1 Klassen- arbeit. Abt. A, B, C und D: Eckert.
b) System Stolze-Schrey: Fortbildungskursus.(Lesebuch von Mager; Uebungsstoff von Puff& Stark.) Uebertragungsaufgaben. Diktate in steigender Geschwindigkeit.(Aus Handel und Wandel I. und II. Teil von William Hesse.) Leseübungen; debattenschrift- liche Kürzungen. Kirschbaum.
Schreiben: 2 St. Vorübungen zur Erzielung einer leichten Handschrift, Einübung des deutschen und lateinischen Alphabets, der Ziffern und kaufmännischer Abkürzungen. Ge- wöhnung an gleichzeitige Schön- und Schnellschrift durch Abschreiben kaufmänmscher Vorlagen, Schreiben von Briefen nach Diktat und Ausarbeitung kaufmännischer Formulare. Rundschrift. Gebungen im Schreiben von Plakaten: Kopf- und Deckelschrift.
Abt. A: Holzerland, Abt. B. Uhlmann, Abt. C und D. Keuchel.
Wahlfreier Unterricht.
Maschinenschreiben: 2 St. Anschlagübungen, Schreiben von Wörtern und Sätzen nach Diktat und Vorlagen. Schnellschreibübungen nach Diktat, Abschreiben kauf- männischer Briefe und Formulare. Ausarbeitung von Briefen und Postkarten nach ge- gebenem Stenogramm, Beschreiben von Umschlägen, Herstellung von Durchschlägen. Anleitung zur Behandlung und Reinigung der Maschine. jede Schülerin lernte mindestens je eine Maschine mit Umschaltung und Volltastatur kennen. Besondere Anweisung zur Vervielfältigung von Hand-oder Schreibmaschinenschrift, Dokumenten u. s. w. auf dem Automatic Cyclostyle. Zusammenlegen des Papiers und Schreiben. Herausnehmen der Schablone und Einspannen in den Rahmen etc.
Abt. A: Holzerland, Abt. B: Uhlmann, Abt( und D: Keuchel.
4. Statistisches.
Die Einjährige Handelsschule für Mädchen umfaßte in diesem Schuljahre 4 Parallelklassen.
1. Ostern 1908 traten ein......... 122 Schülerinnen Im Laufe des Schuljahres traten ein..... 3, 125 Schülerinnen Im Laufe des Schuljahres traten aus.... 10„
Stand am 1. März 1900....... 115 Schülerinnen


