Raufleute und Industrieller aus Dr. L. Voigts Deutschem Lesebuch für Handelslehran- stalten. b) Erläuterung und Einprägung epischer und lyrischer Gedichte nebst Dekla— mationsübungen.— Uebungen in der Grammatik und Orthographie. Schriftliche Uebungen. Außer 6 Haus und 4 Schulaufsätzen kürzere Ausarbeitungen des Gelesenen in der Klasse. Dispositionsübungen an Hand durchgenommener Stücke.
IIla Voigt, Sander, IIIb Eraus II.
Aufsatzthemata der Klasse IIIa: 1. Jansen, das Vorbild eines treuen Dieners. 2. Der Besuch des Schriftstellers bei Herrn Mohrfeld(in Briefform). 3. Welche Hindernisse hatte Damon auf dem Rückwege zu überwinden?(Klassenarbeit). 4. Ein Tag aus meinen Ferien(Klassenarbeit). 5. Mein Schulweg. 6. Der Herbst, eine Schilderung. 7. Der neuzeitliche Verkehr in den Alpen(Klassenaufsatz). 8. Der„Sänger“ und„des Sängers Fluch“, ein Vergleich. 9. Die Bedeutung des Nordostseekanals (Klassenarbeit). 10. Wie der Schenk von Limburg überwunden ward.
Aufsatzthemata dder Klasse IIIb: 1. Das Haus des reichen Kaufmanns. 2. Taillefer, ein Sänger und ein Held(Klassenaufsatz). 3. Vom Postschreiber zum Minister. 4. Ein Tag aus dem Leben eines Sängers im Mittelalter. Nach Goethes Romanze„Der Sänger“(Klassenaufsatz). 5. Das Allgemeine Deutsche Turnfest(In Briefform). 6. Die Ausbreitung des Christentums bei den Germanen. 7. Wie ein Bleistift entsteht(Klassenaufsatz). 8. Die Oberrheinische Tiefebene. 9. Die Schwierigkeiten beim Bau des Suezkanals(Klassenaufsatz). 10. Wie man im Mittelalter Meister wurde.
Französisch: 6 St. Dem Unterricht wurden Dubislav& Boek, Französisches Uebungsbuch, Ausgabe C, und Schulgrammatik der französischen Sprache zugrunde ge- legt.— Im Anschluß an die durchgenommenen Lesestücke Sprechübungen in Rede und Antwort einerscits, freier Wiedergabe andrerseits. Einübung einer guten Aussprache und Einprägung und Erweiterung des zuvor Erlernten, besonders der Xonjugation. Das sgrammatische Densum bildeten die unregelmäßigen Verben, die Verwendung von avoir und étre, der Gebrauch der Zeichen und Modi, die Rektion der Zeitwörter und die Wort- stellung. Alle 1—2 Wochen eine Klassenarbeit: Diktate, Antworten, Inhaltsangaben, zu- weilen grammatische Uebungen und Uebersetzungen aus dem Deutschen. Einige Ge- dichte wurden gelernt. IIla Gräfenberg, Sander, IIIb Kraus II.
Englisch: 5 St. H. Fehse, Englisches Lehrbuch nach der direkten Methode für höhere Schulen. Einführung in die Aussprache des Englischen und Behandlung von Lekt. 1— 27. Grammatik: Formenlehre unter Berücksichtigung der wichtigeren syntak- tischen Regeln. Sprechübungen wie im Französischen, im Anschluß an das Gelesene und Vorkommnisse des täglichen Lebens. Alle 1—2 Wochen eine Klassenarbeit wie im Französischen. Mehrere Gedichte und Prosastücke wurden gelernt..
IIIa Nehb, IIIb Kraus II.
Allgemeine und Handelsgeschichte: 2 St. Aelteste Geschichte der Ger- manen und ihre Beziehungen zu Rom. Politische, Kultur- und Handelsgeschichte der mittelalterlichen Staaten, insbesondere Deutschlands, bis zur Zeit Maximilians einschl.
IIla Voigt, Ehgartner, IIIb S.-IH. Israel, W. H. Kraus I.
Handels- und Verkehrsgeographie: 2 St. Erörterungen der geographi- schen Faktoren, welche die Mannigfaltigkeit des Wirtschaftslebens auf der Erdoberfläche bestimmen. Verteilung von Land und Wasser, Einwirkung von Licht, Wärme, Nieder- schlag, Bodenform und Bodenzusammensetzung.— Physische, politische und Wirtschafts- geographie Deutschlands; die deutschen Kolonien(Kurz).
IIIa und IIIb Wallhäuser.
Arithmetik: 2 St. Die Grundrechnungsarten mit absoluten und algebraischen Zahlen. Zerlegen in Paktoren. Verhältnisse und Proportionen. Rechnen mit Brüchen. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten.
IIla Lebkuchen, IIIb Wallhäuser.
Geometrie: 2 St. Von den Parallelen, Winkeln, Dreiecken, Vierecken, vom Kreise; Flächengleichheit und Flächeninhalt geradliniger Figuren; Konstruktionsübungen. IIla Lebkuchen, IIIb Wallhäuser.


