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2. Hiſtoriſch⸗philologiſche Anſchauungsmittel. Es wurde angeſchafft: Talſperre, geographiſches Wandbild. Geſchenkt wurde von Sr. Exzellenz dem Herrn Kulusminiſter: Nathaus in Lübeck, Kunſtblatt.
3. Phyſikaliſche Lehrmittel.
Es wurden angeſchafft: Zwei Gabel⸗Elektroſkope, ein Umſchalter, ein Verzweigungsapparat und eine Skala für ein Spiegelgalvanometer; außerdem eine Anzahl Geräte für den chemiſchen Unterricht; ferner der Jahrgang 21 der Zeitſchrift für den phyſikaliſchen und chemiſchen Unterricht.
4. Naturgeſchichtliche Lehrmittel. Es wurden angeſchafft: Bamberg, Geologiſche Karte von Deutſchland; Frans: Die Entwicklung der Erde (7 Tafeln); Naturwiſſenſchaftliche Rundſchau, Jahrgang 1908.
5. Sammlung für den Zeichenunterricht. Angeſchafft wurden: Verſchiedene Gefäße, Pappkäſtchen und farbige Hintergründe.
Allen denjenigen, welche die Sammlungen des Gymnaſiums durch Geſchenke bereicherten, wird hiermit der gebührende Dank ausgeſprochen.
VI. Stiftungen und lnterſtützungen von Schülern.
1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1908 betrug 26, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 2827,50 Mark.
2. Das Schönfeldſche Beneficium für Studierende der evangeliſchen Theologie, die in den Dienſt der heſſiſchen Landeskirche zu treten ſich verpflichten, zunächſt für ſolche aus der Familie des Stifters, des ehemaligen Superintendenten in Caſſel Gregorius Schönfeld, der im Jahre 1628 als Profeſſor der Theologie in Marburg verſtorben iſt. S. Programm von 1844, S. 56 f.— Dieſes Stipendium erhielt für das Jahr 1908 der stud. theol. Heinrich Klepper aus Caſſel.
3. Das Eckhardſche Beneficium für Studierende, zunächſt für ſolche aus der Familie der Stifter, dann für bedürftige und fleißige Schüler des Friedrichs⸗Gymnaſiums, geſtiftet von dem ehemaligen Lehrer an der Caſſelſchen Schule Nikolaus Eckhard, der am 30. Auguſt 1622 als Super⸗ intendent in Caſſel verſtorben iſt, und ſeiner am 9. November 1621 verſtorbenen Ehefrau Kunigunde Eckhard. S. Programm 1844, S. 57.— Dieſes Beneficium erhielt für 1908 der stud. med. Richard Rauſch aus Leipzig⸗Raudnitz..
4. Die Richterſche Denkmünze, geſtiftet im Jahre 1847 von ehemaligen Schülern des erſten Rektors des Caſſelſchen Lyceums Karl Ludwig Richter(† 1802) zur Verleihung an ſolche Abiturienten des Friedrichs⸗Gymnaſiums, die ſich durch Fleiß und Sittlichkeit während ihres geſamten Aufenthaltes in Prima bewährt haben. S. Programm 1848, S. 79 ff.— Die Denkmünze wurde am 13. März d. J. dem Abiturienten Hans Rothfels verliehen.


