Aufsatz 
Die Lehrer des Gymnasiums von 1835 bis 1885
Entstehung
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nach Pfingsten), von welchem er im Juni 1882 abging. Vom Ckt. 1882 bis Ostern 1883 besuchte er die Königliche Turnlehrer-Bildungsanstalt zu Berlin, wo er sich die Qualifikation als Turn- und Schwimmlehrer erwarb. Im April des genannten Jahres wurde er mit Versehung der Stelle eines wissenschaftlichen H. L.'s am G. zu Fulda beauftragt.

96. Gundlach Wilhelm, ev., geb. zu Breitenbach am Herzberg den 30. Aug. 1850, studierte von 1871 1873 in Marburg und von 1878 1879 in Leipzig Mathematik und Naturwissenschaft und bestand im Mai 1880 die Prüfung pro fac. doc. Von den Sommerferien 1880 ab war er Pr. an der Realschule II. Ordn. in Kassel und vom Mai bis zum Herbst 1881 leistete er Aushülfe am G. daselbst. Im Okt. wurde er mit der Versehung einer Lehrerstelle am G. zu Fulda beauftragt. Nachdem dieser Auftrag noch zweimal(Dez. 1881 und Sept. 1882) erstreckt war, wurde er durch Reskript vom 17. Febr. 1883 zum G. L. in Hadamar vom 1. April ab ernannt.

97. Degenhardt Georg, ev., geb. zu Schleida bei Geisa den 31. Jan. 1858, studierte von 1878- 1882 in Leipzig und Marburg Mathematik und Naturwissenschaft und unterzog sich der Prüfung pro fac. doc. im Aug. 1882. Vom OCkt. des genannten Jahres bis zum Sept. 1883 hielt er sein Probejahr am G. zu Fulda ab, worauf er in Hersfeld seiner Militärpflicht genügte.

98. Dittmar Eduard, ev., geb. zu Blankenheim bei Bebra den 22. Sept. 1858, studierte von 1878 1881 in Leipzig und Marburg Philologie und unterzog sich im Nov. 1882 dem Examen pro fac. doc. Im Jan. 1883 wurde er als Pr. dem G. zu Fulda zugewiesen und daselbst nach einem Jahre bis zur Mitte Mai als kommissarischer Lehrer beschäftigt. Darauf erhielt er eine Lehrer- stelle am Privat-G. des Rauhen Hauses zu Horn bei Hamburg, die er aber schon im Juli des- selben Jahres mit einer Hauslehrerstelle zu Wiesbaden vertauschte.

99. Müller Heinrich Karl, Dr., ev., geb. zu Laurenburg an der Lahn den 7. April 1855, widmete sich von 1873 1877 dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaft in Marburg. Hier war er zwei Jahre hindurch Assistent an dem mathematisch-physikalischen Institute und der Sternwarte. Nachdem er im Herbst 1877 die Prüfung pro fac. doc. bestanden hatte, wurde er vom Jan. 1878 ab dem Real-G. zu Wiesbaden als Pr. zugewiesen und unterrichtete nach Ablauf des Probejahres an derselben Anstalt bis zum Herbst 1879, worauf ihm die Versehung einer Lehrerstelle am G. zu Hadamar übertragen wurde. Im Juli 1880 wurde er G. L. und im Sommer desselben Jahres promovierte er.(Diss.:Über barytrope und tautobaryde Kurven.) Am 1. April 1883(Reskript vom 17. Febr.) wurde er an das G. zu Fulda versetzt.

100. Linz Adolf, Dr., kath., geb. zu Fulda den 28. Okt. 1858, studierte von 1877 1881 in Leipzig, München und Marburg Mathematik und Naturwissenschaft, erwarb sich im März 1882 die Doktorwürde(Diss.:Klimatische Verhältnisse von Marburg.) und bestand die Prüfung pro fac. doc. im April des genannten Jahres. Im Mai trat er sein Probejahr am G. zu Hersfeld an, dem er bis Michaelis 1883 angehörte. Vom Okt. ab wurde er bis auf weiteres mit einigen Lehr- stunden am G. zu Fulda beschäftigt.