Aufsatz 
Die Lehrer des Gymnasiums von 1835 bis 1885
Entstehung
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zu Berlin und Hannover dem Studium der Bauwissenschaften und von 1872 1876 zu Leipzig und Marburg dem der Mathematik und Physik. Nachdem er im Mai 1877 das Examen pro fac. doc. bestanden hatte, war er von 1877 bis dahin 1878 H. L. an der Realschule II. Ordnung zu Barr im Elsass, worauf er als Pr. am G. zu Fulda eintrat. Hier wurde er im Okt. 1879 mit der Ver- sehung einer Lehrerstelle beauftragt und am 4. März 1880 als H. L. nach Rinteln versetzt(ein- getreten am 1. April), wo er im Sept. als G. L. angestellt wurde.

91. Wagner Albert, ev., geb. zu Minden den 27. Juli 1850, studierte von 1871 1872 und von 1874 1876 in Göttingen Mathematik und Naturwissenschaft und bestand die Prüfung pro fac. doc. im Nov. 1877. Unter Absolvierung des Probejahres war er von Ostern 1877 bis Michaelis 1878 an dem G. zu Wiesbaden und alsdann(seit dem 17. Okt.) an dem G. zu Marburg als H. L. be- schäftigt. Am 10. April 1879 wurde er als G. L. nach Fulda versetzt.

92. Rübsam Joseph, Dr., kath., geb. zu Fulda den 24. Dez. 1854, widmete sich von 1874 1876 in Würzburg dem Studium der Theologie und dann bis 1879 in Leipzig dem der Philologie und Geschichte und erwarb sich im Jan. 1879 die Doktorwürde.(Diss.:Kirchen- und staats- rechtliche Stellung der exemten und reichsunmittelbaren Abtei Fulda.) Im Dez. des genannten Jahres bestand er das Examen pro fac. doc. und trat, nachdem er schon im Aug. 1878 mit Ertei- lung von Unterricht am G. zu Fulda beauftragt gewesen war, daselbst am 1. Jan. 1880 als Pr. ein. Im Jan. 1881 ging er als Lehrer des zweiten Sohnes der Fürstin von Thurn und Taxis nach Regensburg, wurde zu Ostern 1882 H. L. am G. zu Kassel und im Okt. in Fulda. Seit dem 1. April 1883 ist er Archivsekretär in Diensten des Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg.

93. Bork Paul, ev., geb. zu Posen den 30. Jan. 1852, studierte von 1870 1874 in Leipzig und Berlin klassische und deutsche Philologie und unterzog sich im Mai 1875 der Prüfung pro fac. doc. Im Okt. wurde er am G. zu Hersfeld Pr. und zugleich B. L.(bis 1. Okt. 1876). Zu Michaelis 1877 kam er nach Ableistung seines militärischen Dienstjahres als H. L. nach Hanau. Im Herbst 1878 wurde er als ordentlicher Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Biedenkopf(an der Lahn) angestellt und im Sept. 1880 als G. L. nach Fulda versetzt.

94. Iber Heinrich, ev., geb. zu Wasenberg(Kreis Ziegenhain) den 17. März 1857, studierte von 1876 1879 in Marburg Philologie und Geschichte. Nach bestandenem Examen wurde er am 1. April 1881(Reskript vom 14. Febr.) am G. zu Fulda Pr. und zugleich B. L. Im Juni 1882 wurde er als H. L. angestellt und als solcher im Okt. an das Real-Pro-G. zu Schmalkalden ver- setzt, wo er vom 1. Okt. 1883 ab zum ordentlichen Lehrer befördert wurde.

95. Jung Johannes, kath., geb. zu Girkenrod bei Wallmerod(Reg.-Bez. Wiesbaden) den 16. Jan. 1851, widmete sich von 1873 1877 in Münster und Marburg dem Studium der Philologie und unterzog sich im Mai 1881 dem Fakultätsexamen, nachdem er von Ostern bis Herbst 1877 eine Lehrerstelle am Knickenbergschen Institut zu Telgte bei Münster bekleidet hatte. Durch Reskript vom 30. Mai 1881 wurde er als Pr. dem G. zu Fulda überwiesen(eingetreten gleich