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85. Wenning Viktor, ev., geb. zu Spangenberg den 2. Sept. 1845, studierte von 1867— 1868 in Marburg Theologie und, nachdem er anderthalb Jahre in Pommern eine Hauslehrerstelle be- kleidet hatte, von 1869—1872 in Berlin Philologie und Geschichte. Dem Examen pro fac. doc. unterzog er sich im Dez. 1873. Das Probejahr begann er im Febr. 1874 am G. zu Fulda und setzte es seit dem 1. April am G. zu Hersfeld fort, wo er zugleich mit der Versehung einer Lehrerstelle beauftragt war. Zu Ostern 1875 wurde er H. L. an„der höheren Bürgerschule zu Fulda, zu Ostern 1879 erster Repetent und Vikar am Real-G. zu Stuttgart, im Aug. 1881 H. L. am Real-Pro-G. zu Schmalkalden und Ostern 1883 am G. zu Hanau.
86. Schilling Georg, ev., geb. zu Erfurt den 10. Juni 1848, studierte von 1868—1871 in Berlin und Bonn klassische und deutsche Philologie und bestand die Prüfung pro fac. doc. im Juni 1873. Sein Probejahr trat er zu Ostern 1874 am G. zu Fulda an und wurde im Okt. mit Versehung einer Lehrerstelle beauftragt(bis Ostern 1875). Diese Beauftragung wurde im Okt. 1875 für die Dauer des Wintersemesters erneuert. Zu Ostern 1876 ging er als H. L. an das G. zu Montabaur und später an das zu Oppeln über, wo er im Okt. 1879 die Ernennung zum G. L. erhielt.
87. Schaub Hermann, ev., geb. zu Lichtenau(Reg.-Bez. Kassel) den 11. Okt. 1847, widmete sich von 1866— 1870 in Marburg dem Studium der Philologie und Geschichte und unterzog sich im Febr. 1872 dem Examen pro fac. doc. Nachdem er ein Semester am städtischen G. in Frank- furt a. M. Pr. gewesen war, wurde er im Nov. 1872 H. L. in Marburg und im März 1875 G. L. in Fulda. Von hier ging er am 1. Okt. 1878(Reskript vom 24. Juni) an das G. zu Hanau über.
88. Weinmann Otto, ev., geb. zu Heddesheim(Rheinprovinz) den 7. April 1826, studierte seit 1847 in Bonn und später in Halle Philologie und Geschichte und bestand 1855 das Examen pro fac. doc. Nachdem er von Ostern 1856 ab sein Probejahr zu Kreuznach abgehalten hatte, wurde er daselbst H. L. In dieser Eigenschaft wurde er später nach Wiesbaden versetzt, wo er im Juli 1872 die Ernennung zum G. L. erhielt. Vom April 1876(Reskript vom 8. Febr.) bis Ostern 1881 wirkte er an dem G. zu Fulda und trat, nachdem er seit dem letztgenannten Zeit- punkt wegen Krankheit Urlaub genossen hatte, am 1. Juali 1882 in den Ruhestand, worauf er seinen Wohnsitz zu Dusemond an der Mosel wählte.
89. Wiskemann Wilhelm, ev., geb. zu Berge(Kreis Witzenhausen) den 20. April 1851, wid- mete sich von 1870— 1875 in Marburg und Leipzig dem Studium der Philologie und unterzog sich im Winter 1874/75 der Prüfung pro fac. doc. Von Ostern 1875 ab war er an der höheren Bür- gerschule zu Biedenkopf(an der Lahn) als Pr. und zugleich als H. L. beschäftigt und wurde da- selbst zu Michaelis 1876 als ordentlicher Lehrer angestellt. Im Herbst 1878(Reskript vom 24. Juni) ging er an das G. zu Fulda über.
90. von Kamptz Wilhelm, ev., geb. zu Hamburg den 6. April 1850, trat am 1. April 1869 als Avantageur im 76. Inf.-Reg. ein, verliess im Sept. den Militärdienst und widmete sich nach Ablauf der für die Bauakademie zu Berlin vorgeschriebenen praktischen Lehrzeit von 1870— 1872


