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wurde er zunächst ein Jahr(während des gesetzlichen Probejahres) an dem G. zu Aachen und nachher bis Ostern 1856 zu Bonn kommissarisch beschäftigt. Um diese Zeit folgte er einem Rufe an das k. k. G. zu Salzburg, von wo er im Herbst 1860 als O. L. des neuerrichteten G.'s an Aposteln in Köln zurückkehrte. Ostern 1863(Reskript vom 26. Februar) wurde er Direktor des G.s zu Fulda. Seit Jan. 1882 Ritter des Roten Adlerordens IV. Kl.
66. Uth Karl, Dr., kath., geb. zu Wolfhagen den 13. Mai 1842, widmete sich 1860— 1863 zu Marburg und München dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaft und unterzog sich 1863 dem theoretischen Examen. Im Nov. begann er sein Probejahr am G. zu Fulda, an welchem er vom Juni 1865 ab als B. L. beschäftigt wurde. Vorher hatte er(Febr. 1865) die praktische Prüfung bestanden und sich im März desselben Jahres den philosophischen Doktorgrad erworben. (Diss.:„Die Fläche, welche durch Rotation eines Kreises um eine beliebige Axe entsteht.“) Von Neujahr 1864 bis Michaelis 1866 leitete er auch den Turnunterricht. Im April 1866 wurde er zum H. L. ernannt und im März 1867 in gleicher Eigenschaft nach Kassel versetzt. Hier wurde er im Herbst 1868 G. L. und am 1. April 1876 O. L. Im Sept. 1879 ging er als Prorektor an das Real-G. zu Wiesbaden über.
67. Stacke Ludwig Christian, Dr., ev., geb. zu Kassel den 28. Mai 1817, studierte von 1838 bis 1841 in Marburg Philologie und Geschichte und bestand alsdann die theoretische Prüfung. Sein Probejahr hielt er seit dem Mai 1841 am G. zu Marburg ab und schrieb 1842 zur Erlangung der philosophischen Doktorwürde eine Abhandlung„De Oropo, Boeotiae urbe.“ Vom 1. Juni 1844 an wurde er mit der Versehung einer Lehrerstelle am Pro-G. zu Eschwege beauftragt, bis im Dez. 1845, nachdem er inzwischen die praktische Prüfung bestanden hatte, seine Anstellung an dem neu errichteten Pro-G. zu Schmalkalden erfolgte. Im Nov. 1850 wurde er als G. L. nach Rinteln und im Mai 1864(eingetreten am 26. Juli) nach Fulda versetzt. Im Juni 1868 ging er nach Rinteln zurück, wo er im Nov. 1869 zum O. L. und im Mai 1877 zum Prof. befördert wurde. Am 1. Juni 1882 trat er in den Ruhestand und erhielt den Roten Adlerorden IV. Kl.
68. Ackermann Karl, Dr., ev., geb. zu Fulda den 2. März 1841, besuchte 1860— 1864 die Universitäten Marburg und München, wo er Mathematik und Naturwissenschaft studierte, und er- langte 1864 die Doktorwürde.(Diss.:„Über Inhalt und Oberfläche von Rotationskörpern.“) Sein Probejahr trat er im Juni 1864 am G. zu Fulda an. Michaelis 1865 wurde er Lehrer an der Real- schule zu Hersfeld und im April 1875, nachdem er sich inzwischen(Juni 1866) der praktischen Prüfung unterzogen hatte, an der höheren Bürgerschule zu Kassel, wo er im August zum O. L. befördert wurde. Im Schuljahr 1882/83 war er wegen Krankheit beurlaubt.
69. Lotz Friedrich, Dr., ev., geb. zu Hanau den 27. Febr. 1844, besuchte von 1861—1864 die Universitäten Göttingen, Bonn und Marburg, wo er Philologie und Geschichte studierte, und bestand im Juli 1864 die Fakultätsprüfung. Zu Michaelis wurde er Pr. und im Okt. 1865 B. L. am G. in Fulda. Nachdem er sich im März 1866 die Doktorwürde erworben hatte(Diss.:„De locis quibusdam Acharnensium, Aristophaneae fabulae, disputatio“.), ging er im April an das G.


