Aufsatz 
Die Lehrer des Gymnasiums von 1835 bis 1885
Entstehung
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lassen, praktizierte einige Zeit an der Schule seiner Vaterstadt und war dann als Lehrer an einem Privatinstitut in Hanau und an den Schulen zu Kämmerzell, Obernkirchen und Volkmarsen thätig. Ostern 1860(Reskript vom 6. März) wurde er mit dem Schreibunterricht und der Besorgung der Expeditionsgeschäfte und im Mai 1862(bis Neujahr 1864) mit dem Turnunterricht am G. zu Fulda beauftragt. Im Mai 1870 wurde er definitiv als Gymnasial-Elementarlehrer angestellt.

62. Auth Eduard, Dr., kath., geb. zu Oberbimbach bei Fulda den 30. Okt. 1834, widmete sich zu Marburg von 1856 1859 dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaft und unter- zog sich im Winter 1859 der Fakultätsprüfung. Nachdem er von Ostern 1860 ab sein Probejahr am G. zu Fulda erstanden hatte, wirkte er seit Herbst 1861 als Lehrer an einem Iii Erziehungsinstitut zu Pfungstadt im Grossherzogtum Hessen. Im Aug. 1862 wurde er B. L.. Fulda, bestand im Okt. 1863 die praktische Prüfung und wurde dann nach Rinteln versetzt, wo er im April 1865 seine Anstellung als H. L. erhielt. Im März 1866 promovierte er.(Diss.:Unter- suchungen über diejenigen Kurven, welche erzeugt werden durch Schwingungen eines Punktes auf einer Geraden, während die Gerade zugleich rotiert.) Im April 1868 ging er an das G. zu Kassel über und wurde daselbst im Herbst G. L. und im Juli 1882 O. L.

63. Claus Friedrich Eduard, Dr., ev., geb. zu Sooden den 3. Dez. 1829, studierte von 1849 ab Theologie, war später Erzieher des Prinzen Karl von Hanau und wurde 1861 zweiter evan- gelischer Pfarrer zu Fulda. Im Okt. 1861 wurde ihm der evangelische Religionsunterricht am G. und an der höheren Bürgerschule daselbst übertragen. Nachdem er durch Reskript vom 31. Dez. 1863 zum zweiten Pfarrer an der Altstädter Gemeinde zu Kassel ernannt worden war, stellte er seine Thätigkeit an den genannten Anstalten mit dem 1. März 1864 ein. 10. April 1867 in Kassel.

64. Breunung Eduard, ev., geb. zu Brotterode den 6. Mai 1819, studierte von 18381842 in Marburg und Leipzig Theologie und Philologie. Im Frühjahr 1842 trat er als Lehrer an einer Privatanstalt in Solz ein, ging zu Michaelis 1845 nach Paris, wo er Hauslehrer bei dem hannover- schen Gesandten wurde, lebte sodann einige Monate in der Nähe von Tours und liess sich im Spätherbst 1847 als Privatlehrer in Kassel nieder. Während der drei letzten Monate des Jahres 1850 fkungierte er als Pfarrergehülfe in Steinbach-Hallenberg, versah von Ostern bis Michaelis 1851 am Real- G. zu Eisenach eine Lehrerstelle und trat, nachdem er das folgende Wintersemester in London zugebracht, Ostern 1852 als ordentlicher Lehrer an derselben Anstalt ein. Im Sommer 1854 wurde er zweiter Hauptlehrer an der Realschule zu Marburg. Ostern 1862 wurde er mit der Versehung einer Lehrer- stelle am G. zu Fulda beanftragt und im Aug. 1863 als G. L. bestellt. Im Mai 1865 erhielt er die Ernennung zum Rektor der Realschule in Hersfeld(eingetreten am 1. Juni). Ostern 1881

trat er in den Ruhestand. Lebt jetzt in Kassel.

65. Goebel Eduard, Dr., kath., geb. zu Hillesheim in der Eifel den 1. März 1831, studierte von 1850 1854 in Bonn Philologie und promovierte im letztgenannten Jahre(Diss.:Observationes

Lucretianae et criticae et exegeticae.), worauf er sich der Prüfung pro fac. doc. unterzog. Dann 3