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scriptore libri xspi 5 pc.“9), trat er im Nov. als Pr. am G. zu Fulda ein und leitete daselbst seit Michaelis 1850 für kurze Zeit eine Privattöchterschule. Vom Nov. 1850 an war er B. L. am G. zu Hanau, dann Lehrer an einer Privaterziehungsanstalt daselbst und vom Mai 1854 an B. L. in Kassel. Nach der praktischen Prüfung(im Juni 1854) wurde er im Mai 1855 nach Marburg versetzt, im Sept. 1856 zum H. L., im Jan. 1863 zum G. L. und im Sept. 1869 zum O. L. befördert. Vom Mai 1867 bis April 1872 war er zugleich Turnlehrer. Mit Ausnahme des Som- mersemesters 1875, während dessen er eine Oberlehrerstelle in Kassel bekleidete, gehörte er dem G. zu Marburg an, bis er durch Reskript vom 16. Sept. 1878 zum Direktor des G.'s zu Rinteln ernannt wurde(eingeführt am 28. Okt.). Im Juli 1884 wurde er(vom 1. Okt. ab) in gleicher Eigenschaft an das G. zu Marburg versetzt und am 13. Okt. in sein neues Amt eingeführt.
46. Fürstenau Eduard, Dr., ev., geb. zu Rinteln den 20. Juni 1826, widmete sich von 1844 bis 1847 in Marburg und Berlin dem Studium der Mathematik und Naturwissenschaft. Nach bestandener Fakultätsprüfung wurde er im Juni 1847 dem G. zu Hersfeld als Pr. und im Febr. 1848 dem G. zu Kassel als B. L. zugewiesen. Im Sept. wurde er vorläufig entlassen. Vom März bis zum Juli 1850 versah er eine Lehrerstelle am G. zu Fulda, worauf er als Informator nach Görz am Isonzo ging. Nachdem er eine Zeit lang an der Blochmannschen Lehranstalt zu Dresden gewirkt hatte, wurde er im Nov. 1855 zum H. L. in Marburg(eingetreten im Jan. 1856), im April 1856 zum G. L.(seit dem Juli 1862 war er zugleich Gesanglehrer) und im Juli 1869 zum O. L. befördert. Durch Reskript vom 7. März 1873 wurde er zum Direktor des Real-G.'s in Wiesbaden ernannt, aus welcher Stellung er zu Ende 1876 schied, um die Stelle eines Provinzial- Schulrats von Brandenburg zu übernehmen. Seit dem 30. Mai 1882 ist er städtischer Schulrat für das höhere Schulwesen in Berlin.
47.*Binder Wilhelm, kath., geb. zu Fulda den 19. Sept. 1824, besuchte von 1839— 1846 (mit einer längeren Unterbrechung) die Akademie der bildenden Künste in Kassel und hielt sich dann längere Zeit zu Frankfurt, Marburg und besonders zu München auf, um sich als Maler zu vervollkommnen. Im Mai 1850 wurde er am G. und am Schullehrerseminar(an welchem er bis 1872 thätig war) und 1852 auch an der Realschule zu Fulda als Zeichenlehrer auftragsweise an- gestellt. Von Ostern 1851 bis dahin 1862 war er am G. zugleich Turnlehrer.
48. Brenn Johannes, ev., geb. zu Laudenbach bei Brotterode den 2. Febr. 1823, studierte von 1845— 1849 in Marburg Philologie und Geschichte und bestand das theoretische Examen im Febr. 1849, worauf er eine Hauslehrerstelle bei dem Obergerichtsrat Schenk zu Schweinsberg in Fulda annahm. Im Juni 1850 wurde er als Pr. dem G. daselbst zugewiesen(eingetreten im Okt.) und im Aug. 1851 aus dem Vorbereitungsdienste für das Gymnasiallehramt entlassen. Nach- dem er eine Zeit lang Hauslehrer in Beerfelden gewesen war, erhielt er eine Lehrerstelle an der hoheren Knabenschule zu Langen bei Darmstadt, an welcher er später zum O. L. befördert wurde.
49. Becker Friedrich, ev., geb. zu Nentershausen den 18. März 1820, studierte von 1841— 1847 in Marburg und Berlin Theologie, später Mathematik und Naturwissenschaft, und bestand
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