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Schüler, beauftragt. Aus diesem Amte schied er im Mai 1855. 1859 wurde er erster Pfarrer an der Marienkirche in Hanau, Superintendent und Konsistorialrat.
40. Schultheis Leonhard, kath., geb. zu Fulda den 19. Nov. 1820, widmete sich von 1841— 1845 in Marburg und Göttingen dem Studium der Philologie und Geschichte und bestand im Okt. 1845 das theoretische Fakultätsexamen. Vom Mai 1846 bis Jan. 1847 war er Pr. am G. zu Fulda. Im Herbst wurde er an der Landesbibliothek in Kassel Auskultant, im April 1865 Se- kretariats-Gehülfe und im Dez. 1872 Sekretär.
41l. Weismann Karl, Dr., ev., geb. zu Frankfurt a. M. den 9. Dez. 1814, studierte von 1832 bis 1835 in Marburg und Göttingen Philologie und Geschichte und bestand die Fakultätsprüfung im Mai 1835, worauf er eine Lehrerstelle am Kayserschen Privatinstitut zu Heidelberg annahm. Im Nov. kam er als Pr. und zugleich als B. L. an das G. zu Rinteln und wurde im Okt. 1836 „Vikarius des erledigten Hülfslehreramts“. Nachdem er im Aug. 1837 promoviert(Diss.:„De Dionysii Halicarnassensis vita et scriptis“.) und sich zu Michaelis der praktischen Prüfung unter- zogen hatte, erhielt er im Nov. die Beförderung zum H. L. und bald nach 1837 zum G. L. Am 3. Dez. 1846 wurde er nach Fulda versetzt(eingetreten am 28. Jan. 1847). Von Ostern 1858 bis dahin 1859 sowie von Michaelis 1862 bis Ostern 1863 besorgte er interimistisch die Di- rektorialgeschäfte. Am 1. Aug. 1866 übernahm er die Stelle des Direktors des G.“s. zu Koburg und erhielt später den Titel Schulrat.
42. Linz Franz, kath., geb. zu Fulda den 25. Nov. 1821, studierte von 1842— 1846 in Mar- burg, Leipzig und Berlin Philologie. Nach bestandenem Examen wurde er im Jan. 1847 Pr. am G. zu Fulda, starb aber schon am 13. Mai 1848.
43. Donner Johann, kath., geb. zu Volkmarsen den 7. Jan. 1812, studierte zu Fulda Theo- logie, trat im Febr. 1836 in das bischöfliche Seminar und wurde am 13. Januar 1838 zum Priester geweiht. Vom Nov. dieses Jahres an war er als Stadtkaplan und vom Nov. 1841 an als Dom- kaplan in Fulda thätig. Im März 1847 wurde er als H. L. an das G. berufen und im Juli 1853 zum G. L. ernannt. Dies Amt bekleidete er bis zum Sept. 1867, wo er die Pfarrstelle zu Rasdorf im Landkapitel Eiterfeld annahm. Daselbst starb er am 3. April 1868.
44. Henkel Andreas, Dr., kath., geb. zu Fulda den 4. Febr. 1805, studierte eine Zeit lang zu Marburg Jurisprudenz und wurde 1837 am Schullehrerseminar zu Fulda angestellt. Im Juli 1848 übernahm er die Stelle des Gesanglehrers am G. Im Sept. 1867 erhielt er auf allerhöchsten Befehl als Anerkennung für seine Leistungen auf dem Gebiete der Musik die goldene Medaille
und im Dez. von der philosophischen Fakultät zu Marburg die Doktorwürde honoris causa. † 5. April 1871 zu Fulda.
45. Buchenau Georg, Dr., ev., geb. zu Kassel den 12. April 1826, studierte von 1844—1848 in Marburg Theologie und Philologie und bestand im Aug. 1847 die philologische und im Dez. 1848 die theologische Fakultätsprüfung. Nachdem er im Juli 1849 promoviert hatte(Diss.:„De


