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1819 wurde er zu Koblenz G. L., 1825 O. L. und 1837 Prof. Durch Reskript vom 24. Juni 1841 wurde er zum Direktor des G.'s zu Fulda ernannt und am 21. Sept. in sein Amt eingeführt. † 10. Dez. 1849 in Fulda.
32. Müller Hermann Alexander, Dr., ev., geb. zu Bremen den 14. Februar 1814, studierte von 1832— 1836 in Bonn, Berlin und München klassische und neuere Philologie und promovierte am 30. Juli 1836 auf ein Specimen seiner 1837 zu Bonn vollständig erschienenen Schrift„Panathenaica“. Ostern 1837(Reskript vom 20. Febr.) wurde er am G. zu Rinteln„Vikarius des Lehramts der neueren Sprachen“ und nach seiner im Nov. bestandenen praktischen Prüfung durch Reskript vom 29. desselben Monats H. L. Vom Okt. 1838 ab gehörte er dem G. zu Kassel an, seit Jan. 1839 als ordentlicher Lehrer. Im März 1842 wurde er nach Fulda versetzt und am 3. Dez. 1846 aus dem kurhessischen Staatsdienste entlassen, nachdem er einen Ruf an die Hauptschule zu Bremen erhalten hatte. Hier begann er Ostern 1847 seine Thätigkeit sowohl an der Vor- als an der Gelehrtenschule und unterrichtete einige Jahre auch an der Handelsschule. Bei der Reorganisation der Hauptschule (1857) wurde er seinem Wunsche gemäss auf den Unterricht an dem G.(der bisherigen Gelehrtenschule) beschränkt. In den Jahren 1851— 1871 unternahm er Kunstreisen nach Oberitalien, nach Dresden und Wien, nach Rom und Neapel, nach London, nach Paris, nach Florenz und anderen Städten Mittelitaliens. Zu Ostern 1879 trat er in den Ruhestand.
33. Ritz Ignaz, Dr., kath., geb. zu Geisa den 10. Sept. 1807, studierte in Fulda Theologie und später in Marburg Philologie, trat im Dez. 1830 in das Klerikalseminar ein und war, nachdem er die Priesterweihe erhalten hatte, nacheinander als Kaplan in Neuhof(seit Nov. 1832), in Ro- tenburg(seit Sept. 1833) und als Kuratus in Eschwege(seit 1836) thätig. Am 1. Sept. 1842 wurde er B. L. am G. zu Fulda(Reskript vom 11. August) und am 12. Jan. 1846 an der Real- schule und dem Pro-G. zu Eschwege, wo er 1848 zum ordentlichen Lehrer ernannt wurde. Im Früh- jahr 1846 trat er in Weimar zum Protestantismus über. Im Aug. 1856 wurde er G. L. in Hers- feld und im April 1874 O. L. Michaelis 1878 erhielt er seine Pension. † 22. Mai 1882 zu Hersfeld.
34. Hahn Joseph, kath., geb. zu Fritzlar den 6. Dez. 1812, widmete sich in Fulda dem Studium der Theologie, trat im April 1834 in das Klerikalseminar und erhielt am 27. Februar 1836 die Priesterweihe. Darauf wirkte er in der Seelsorge(als Kaplan zu Rossdorf bei Marburg), bis er nach bestandener Prüfung im Jan. 1838 die Lehrerstelle an der lateinischen Schule zu Fritzlar erhielt. Von hier wurde er im August 1842 als B. L. an das G. zu Fulda berufen(eingetreten am 1. Okt.) und im Sept. 1844 als G. L. angestellt. Im Jan. 1869 erhielt er den Titel O. L. Vom 1. Okt. 1879 ab wurde er in den Ruhestand versetzt, wobei ihm der Rote Adlerorden IV. Kl. verliehen wurde. † 27. August 1880 zu Fulda.
35. Schmitt Heinrich, kath., geb. zu Horas bei Fulda den 26. Februar 1818, widmete sich in Marburg von 1840— 1843 dem Studium der Philologie und Geschichte. Nach bestandenem Fa- kultätsexamen wurde er im Nov. 1843 Pr. am G. zu Fulda, im April 1845 B. L. zu Kassel, als


