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einer Lehrerstelle am G. zu Marburg beauftragt(eingetreten im Juli), an welchem er schon im Jahre 1835 sieben Monate lang stellvertretend unterrichtet hatte. Im Juni 1840 unterzog er sich dem praktischen Examen, 1841 promovierte er(Diss.:„Quaestiones tetragonometricae“.) und wurde im Dez. H. L. und im Ckt. 1846 G. L. Im OCkt. 1849 wurde er nach Rinteln versetzt(einge- treten zu Ostern 1850) und im Juli 1869 zum O. L. befördert. Am 1. April 1875 trat er in den Ruhestand und starb am 13. Jan. 1876 zu Haina.
27. Bormann Thomas, kath., geb. zu Fulda den 25. Juni 1815, widmete sich eine Zeit lang dem Studium der Theologie und hörte Vorlesungen im bischöflichen Seminar zu Fulda. Von 1836 bis 1839 studierte er in Marburg Philologie und erhielt im Sept. 1839 das gesetzliche Zeugnis. Im Okt. wurde er Pr. am G. zu Fulda und, nach der im Juni 1842 bestandenen praktischen Prüfung, im Sept. 1842 H. L. in Kassel. Als solcher durch Reskript vom 8. Jan. 1846 nach Fulda zurückversetzt, erhielt er im Aug. 1850 seine Anstellung als G. L. Vom 1. Okt. 1870 ab trat er in den Ruhestand und starb am 23. Okt. 1873 in Fulda.
28. Deahna Feodor, ev., geb. zu St. Johannis bei Bayreuth den 8. Juli 1815, studierte in Göttingen, wo er einige Semester unter Prof. Gauss Assistent an der Sternwarte war, und in Marburg. Sein Probejahr trat er im Mai 1840 in Fulda an und blieb daselbst Lehrer bis zu seinem am 9. Jan. 1844 erfolgten Tode.
29. Heussner Georg, ev., geb. zu Melsungen den 9. Juli 1810, studierte von 1829—1831 in Marburg Theologie und bestand das Fakultätsexamen im Juli 1832. Im Aug. 1833 wurde er ausserordentlicher Pfarrer in seiner Vaterstadt und 1840 zweiter evangelischer Pfarrer in Fulda. Durch Reskript vom 27. Mai 1840 wurde er Lehrer am G.(eingetreten in der Mitte des Sommers), vorzugsweise für den evangelischen Religionsunterricht. Im Okt. 1845 erhielt er die Pfarrstelle zu Neuengronau und später das Amt des Metropolitans der Klasse Schwarzenfels.
. 30. Gies Wilhelm, Dr., kath., geb. zu Neustadt im Kreis Kirchhain den 3. Sept. 1813, stu- dierte von 1831— 1835 in Marburg anfangs Philologie, später Mathematik und Naturwissenschaft und bestand die Fakultätsprüfung im Herbst 1836. Darauf nahm er eine Oberlehrerstelle an der Bezirksschule zu Therwyl im Kanton Basel-Land an. Nachdem er dieser Anstalt drei Jahre vorgestanden hatte, kehrte er nach Kurhessen zurück und wurde im Okt. 1839 mit der Versehung der Stelle eines Lehrers der Mathematik und Physik am G. zu Hersfeld beauftragt(eingetreten im Nov.). Im Juli 1840 wurde er H. L. und als solcher im März 1841 nach Fulda versetzt. Im Febr. 1843 erwarb er sich die Doktorwürde.(Diss.:„De helicibus, quae superficiebus rotatione sectionis conicae genitis inscribuntur.“) Im Mai wurde er zum G. L. und im Jan. 1869 zum O. L. und Prof. befördert. Am 1. Okt. 1882 trat er in den Ruhestand, wobei er den Roten Adlerorden
IV. Kl. erhielt.
31. Dronke Ernst Friedrich Johann, Dr., kath., geb. zu Falkenberg in Oberschlesien den 28.
Juni 1797, studierte von 1815— 1819 in Breslau und Berlin vorzugsweise Philologie. Im Mai — 2


