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bis 1841 die des Provinzial-Kommissarius oder Direktors der Franziskanerklöster zu Fulda und 3 Salmünster. † 21. Okt. 1841 am Frauenberg bei Fulda.
6.*Henkel Michael, kath., geb. zu Fulda den 19. Juli 1780, ging 1799 zu seiner musikalischen Ausbildung nach Schmalkalden, wo er den Unterricht Vierlings genoss. Nach Fulda zurückgekehrt wurde er Hofmusikus der fürstbischöflichen Kapelle und später Stadtkantor. Von 1805— 1837 war er Musiklehrer am Schullehrerseminar und von 1816—1848 Gesanglehrer am Lyceum bezw. G. Durch Reskript vom 19. Juli des letztgenannten Jahres wurde er seinem Ansuchen gemäsz in den Ruhestand versetzt. † 4. März 1851 in Fulda.(Seine Biographie in Schillings Encyklop. der Tonkunst.)
7.*lessler Leopold, kath., geb. zu Fulda den 24. Juli 1791, Obergerichts-Registrator und Schreiblehrer am G. Okt. 1818 bis Nov. 1859. Seit Jan. 1836 besorgte er die Expeditionsge- schäfte der Verwaltungs-Kommission und des Direktors. † 18. Nov. 1859 in Fulda.
8. Klee Franz, kath., geb. zu Geisa den 10. Okt. 1805, erhielt seine Ausbildung am Lyceum und an der theologischen Lehranstalt zu Fulda und wurde am 24. Sept. 1828 zum Priester geweiht. In demselben Jahrel¹) wurde er Lehrer der Vorbereitungsklasse zu Fulda und 1829 G. L. Am 16. März 1837 wurde er dem G. zu Kassel zugewiesen, aber, ohne daselbst in Thätigkeit getreten zu sein, am 18. Mai nach Fulda zurückversetzt. † 17. März 1838 zu Geisa.
9. Wolf Kilian, Dr., kath., geb. den 1. Jan. 1802 zu Hattenhof bei Fulda, widmete sich von 1825— 1829 in Marburg und Göttingen dem Studium der Philologie und Geschichte, nachdem er vom Juli 1817 bis Sept. 1819 das Schullehrerseminar und seit 1820 die Gelehrtenschule zu Fulda besucht hatte. Am 16. März 1829 zum Dr. promoviert(Diss.:„De divina mundi moderatione e mente C. Cornelii Taciti.“), wurde er am 6. Juli G. L. zu Fulda. † 28. Nov. 1836.
10. Neuhof Heinrich, ev., geb. zu Hanau den 16. Sept. 1804, bezog 1823 die Universität Marburg, wo er Theologie studierte. Nach dem im Nov. 1826 bestandenen Fakultätsexamen war er Lehrer an einem Privatinstitut in Frankfurt a. M. Im Nov. 1829 wurde er zweiter evangeli- scher Pfarrer zu Fulda und zugleich H. L. am G. Im Sept. 1835 erfolgte die Ernennung zum G. L. Am 11. Okt. 1837 wurde er von seinem Pfarramt entbunden. † 9. Juli 1838 zu Fulda.
lI. Vollmar Karl, kath., geb. zu Fulda den 26. Sept.*) 1807, erhielt seine Bildung an der Ge- lehrtenschule und der theologischen Anstalt seiner Vaterstadt. Im August 1828 wurde er unter die Kandidaten des Priesteramtes aufgenommen und gegen Ende des folgenden Jahres Lehrer an der Vorbereitungsschule für das G. zu Fulda. 1835 erfolgte seine Ernennung zum G. L. † 14. Juli 1837.
¹) Nach Brauns& Theobald, womit eine ungedruckte Quelle zu stimmen scheint, erst 1829..
²) Dies Datum ist gegenüber verschiedenen unrichtigen Angaben(so nennt das Fuldaer Gymnasialprogramm von
1838 den 22. Sept.) durch das Kirchenbuch festgestellt.


