Aufsatz 
Der Kaiser Claudius. Eine historische Studie
Entstehung
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tungen verherrlicht. Durch ihre gehaltvollen Festredeu trugen aus dem Lehrkörper wesentlich dazu bei die Fierren Körber. Wißmann. Grünschlag und Metzner. Dem Schülcrorchester gehörten folgende Schüler an: Roth v, Krauß IV, Weigel IIIb, Flohr IIb. Saarbach und Roth lla, Fink, Gelius. Weber, Zuckmayer Ib, Lieschied laa.

Am 17. Februar hielt Herr Medizinalrat Dr. Schäffer unseren Abiturienten einen aufklärenden Vortrag über die Gefahren, die den ins Leben tretenden iungen Leuten in gesundheitlicher und sittlicher Be- ziehung drohen. Im Namen der Schule danken wir auch hier bestens für den Vortrag selbst und die sehr ge- eignete Art der Auffassung.

Am 25. November wurde den Herren Professoren Dr. Reeb und Stempel das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Unterzeichneten der Charakter als Geheimer Schulrat verliehen. Am 21. März d. Js. wurde Lehramtsassessor Metzner zum Großh. Ober- lehrer ernannt..

Die Reifeprüfung der beiden Oberprimen fand am 20. und 21. Februar zufolge besonderen Auf- trags unter der Leitung des Unterzeichneten statt.

Der Gesundheitszustand der Schüler war, abgesehen von zahlreichen Erkrankungen an Masern in der untersten Vorschulklasse, im allgemeinen günstig. Leider haben wir einen schmerzlichen Ver- lust zu berichten. Am 7. Dezember 1913 wurde uns, ein hoffnungsvoller und lieber Schüler der VI, Georg Hirsch aus Mainz, durch einen raschen Tod entrissen. Die Teilnahme am Schmerz der schwergeprüf- ten Eltern war tief und allgemein.

Was die freiwillige Pflege des Bewegungsspieles betrifft, so ist an unserer Schule für die mittleren und höheren Klassen auf einem besonderen Spielplatz Gelegenheit dazu gegeben. Wenn gegen- wärtig nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl von Schülern davon Gebrauch macht(etwa 40), so erklärt sich dies daraus, daß von unseren Schülern gar manche an den sportlichen Uebungen folgender Vereine teilnehmen: des Mainzer Turnvereins von 1817, des Rudervereins, eines Tennisvereins, des Wandervogels, des Lehrlingsvereins, des Skiklubs, des Schwimmklubs. des Fußballvereins. In allen diesen Vereinen sind unsere Schüler nicht Mitglieder, sondern sie treten als Zöglinge des Vereins auf. Die Erlaubnis zum Anschluß wird von der Schule unter bestimmten Bedingungen gegeben, die verhindern sollen, daß irgend- welche Unzuträglichkeiten für den Schulunterricht entstehen. Die schriftliche Erklärung des Vaters, daß er den Beitritt seines Sohnes wünscht, ist der Schulleitung in jedem Fall vorzulegen.

Auch wird unseren Schülern empfohlen, sich an den Geländeübungen und sonstigen Veranstaltungen des Hessischen Landesverbandes Jungdeutschland zu beteiligen. So durften sie am Jugendtag der Ortsgruppe Mainz am 28. September mitwirken. Besondere Véerdienste erwarben sich auf diesem Gebiet die Oberprimaner Ernst Jungk, Karl Kaden und Hugo Diederich. Ein Schauturnen im Be- reich der Schule selbst fand nicht statt.

Für verschiedene Geschenke, mit denen unsere Schule bedacht wurde, auch hier den freund- lichen Gebern verbindlichsten Dank auszusprechen, ist dem Unterzeichneten eine angenehme Pflicht.

V. Zugänge zu der Lehrer-Bibliothek.

Philosophie, Pädagogik.

Bauerschmidt. Staatsbürgerliche Belehrung und Erziehung. Lesebuch für staatsbürgerliche Bildung. Cauer. Aus Beruf und Leben. Fittbogen. Die Probleme des protestantischen Religionsunterrichts an höheren Schulen. Fittbogen. Das Deutschtum im Ausland an unseren Schulen. Fleischmann. Aus der Frühzeit der Bürgerkunde an höheren Schulen. Gaudig. Didaktische Präludien. Johannessohn. Was sollen unsere Jungen lesen? Leuchtenberger. Vademecum für junge Lehrer. Matthias. Erlebtes und Zukunftsfragen.