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die Zahlwörter. Mündliche und ſchriftliche Ueberſetzung der Uebungsſtücke und Einprägung der dazu gehörigen Vokabeln. 6 St.(Keilmann.)
3. Geſchichte und Geographie. Geſchichte: Ueberblick über die Geſchichte der orientaliſchen Völker. Sagengeſchichte der Griechen. 2 St.(Beck.)
Geographie: Heimatkunde; Umgebung von Mainz, das Rheingau, das Großherzogthum Heſſen. Im An⸗ ſchluß hieran: allgemeine Entwicklung der geographiſchen Begriffe und Ueberſicht der Erdoberfläche. 2 St.(Häling.)
4. Mathematiſche Fücher. Arithmetik: Wiederholung der vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und be⸗ nannten Zahlen. Das Wichtigſte aus dem Münz⸗, Maß⸗ und Gewichtsſyſtem. Theilbarkeit der Zahlen, Addition und Subtraction der gemeinen Brüche. Kopfrechnen. 4 St.(Häling.)
5. Uaturnigeuſgaften Botanik und Zoologie. Der Unterricht in dieſen beiden naturgeſchichtlichen Fächern wechſelt in der Art, daß im Sommer Botanik, im Winter Zoologie gelehrt wird, damit für das erſtgenannte Fach lebendiger Lehrſtoff zur Verfügung ſteht. Zur Uebung in der Anſchauung dienen außer zahlreichen Abbildungen der Beſuch des Zoologiſchen Muſeums, ſowie botaniſche Excurſionen.
Leſen und Erklärung naturhiſtoriſcher Stücke des Leſebuchs. Einzelbeſchre bung und Betrachtung der bekannteſten Pflanzenformen, insbeſondere Culturpflanzen, und Thierformen. 1 St.(Nies.)
6. Zeichuen. Der Unterricht bewegt ſich in einem ſyſtematiſchen Gang, in den unteren Klaſſen mit den gradlinigen einfachen Figuren und ihren Combinationen beginnend, übergehend zu dem Kreis, der Ellipſe und Entwicklung der daraus abzuleitenden ornamentalen Formen.
Anfänglich wird nach Demonſtrationen an der Tafel und nach Vorlegeblättern in vergrößertem oder verkleinertem Maßſtabe gezeichnet und in den mittleren Klaſſen mit dem Zeichnen nach der Natur, zunächſt im Umriß, und in den oberen Klaſſen mit Schattirung, Perſpective und Schattenconſtruction vorgeſchritten, unter Verwendung zahlreicher Mo⸗ delle in Holz, Draht und Gyps.
Die erſten Elemente des Zeichnens, einfache, gradlinige Figuren nach Vorlegeblättern und von der Tafel im verkleinerten Maßſtabe nach Kumpa. 2 St.(Lindenſchmit.)
7. Schreiben. Der Unterricht beginnt mit der Wiederholung in Einübung der einfachſten Formen, fortſchreitend zu den zuſammengeſetzten Formen der deutſchen Currentſchrift, mit zeitweiſer Anwendung der Taktſchreibmethode.
Fortſetzung in ähnlicher Weiſe in Beziehung auf lateiniſche Schrift, Rundſchrift und, ſoweit zuläſſig, Einübung von Zierſchriften. Schreiben von Dictaten, Geſchäftsaufſätzen und kaufmänniſchen Schriften. Schüler oberer Klaſſen mit ſchlechter Handſchrift werden zeitweiſe noch zum Schreibunterricht beigezogen.
Deutſche und engliſche Currentſchrift nebſt den entſprechenden Uebungen. 2 St.(Häling.)
8. Geſang. Am Geſangunterricht ſind alle hierzu befähigten Schüler betheiligt. Die muſikaliſch begabteren Schüler bilden einen zu beſonderen Leiſtungen ausgebildeten Geſangchor.
Der Unterricht beginnt mit Aneignung der zum Elementargeſang erforderlichen Begriffe der Muſik, Uebungen in rhythmiſcher und melodiſcher Hinſicht; Einübung deutſcher Volkslieder mit Auswendiglernen des Textes; ſpäter Einübung von Chorälen, drei⸗ und vierſtimmigen Cantaten.(Häling.)
9. CTurnen. Im Allgemeinen iſt das modificirte Syſtem von Spieß zu Grunde gelegt, das mit den Frei⸗ und Ordnungs⸗Uebungen beginnend, zu den Geräthe⸗Uebungen, und zwar von den leichteren bis zu den ſchwierigen, fort⸗ ſchreitet in 2 Stunden wöchentlich.(Gehry.)
Fünfte Klaſſe. Klaſſenführer: Reeb.
1. Religiousunterricht. Katholiſcher: gemeinſam mit Quinta. Katechismus: Beichtunterricht. Vom zweiten Artikel des apoſtoliſchen Glaubensbekenntniſſes bis zum Schluſſe des erſten Hauptſtückes.— Bibliſche Geſchichte: Von König David bis zum öffentlichen Auftreten Jeſu. 2 St.(Herke.)
Evangeliſcher: gemeinſam mit Sechſter Klaſſe. 2 St.(Steinmetz.)
Iſraelitiſcher: gemeinſam mit Sechſter und Vierter Klaſſe. 2 St.(Fürſt.)
2. Sprachen. Deutſch: Leſen und Nacherzählen. Grammatik im Anſchluſſe an das Leſebuch: einfacher, erweiterter⸗ zuſammengezogener Satz, die leichteren Formen des zuſammengeſetzten Satzes. Orthographiſche und grammatiſche Uebungen. Kleinere Aufſätze; Vortrag von Gedichten. 5 St.(Reeb.)
Franzöſiſch: Formenlehre; Wiederholung des vorhergegangenen Penſums; die regelmäßigen Zeitwörter, Uebungen in fragender, verneinender und fragend⸗verneinender Satzform, einige der gebräuchlichſten unregelmäßigen Zeit⸗ wörter; die Fürwörter, Stellung und Steigerung des Adjektivs. Mündliche und ſchriftliche Ueberſetzung der Uebungs⸗ ſtücke und Einprägung der dazu gehörigen Vokabeln. Memorieren kleiner Gedichte. 5 St.(Reeb.)
GPrei 5 Heigigte und Geagraphie. Geſchichte: Griechiſche Geſchichte bis zum Tode Alexanders des Großen. 2 St. reiſer.
Geographie: Wiederholung und Erweiterung der geographiſchen Begriffsbeſtimmungen; Ueberblick der Geo⸗ graphie der einzelnen Erdtheile, insbeſondere von Europa. 2 St.(Reeb.)
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