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Den 16ten September werden folgende Jünglinge aus der Selektenklaſſe mit kurzen, von ihnen ſelbſt verfertigten, Reden auftreten. 4 Wegen der außerordentlichen Menge derſelben mußten dießmal die übrigen Deklamationsübungen unterbleiben.
Karl Ludwig Friedrich Reh, aus Darnſtadt, ſingt in ei⸗ nem deutſchen Gedichte„Gott und Unſterblichkeit.“ (Widmet ſich zu Gießen der Jurisprudenz.)
Ernſt Georg Siegmund Stölzel, aus Gotha, redet in lateiniſcher Sprache von den Verdienſten des Tyrannen Piſtſtratus und ſeiner Söhne um Athen.
(Begiebt ſich nach Gießen, um daſelbſt Juris⸗ prudenz zu ſtudiren.)
Georg Geiger, aus Beſſungen, von der Wichtigkeit der Lit— terärgeſchichte. Deutſch.
(Studirt zu Gießen Theologie.).
Johann Baptiſt Wolf, aus Darmſtadt, ſchildert in deutſcher Sprache den Heldenmuth des großen Leonidas in den Ther⸗ mopylen. 3
(Studirt zu Gießen Jurisprudenz.)
Friedrich Wilhelm Heyer, aus Darmſtadt, redet von den Kriegen der Engländer und Franzoſen im 14ten und 15ten Jahrhundert. Deutſch.
Friedrich Ludwig Wilhelm Wagner, aus Roßdorf, von dem liebenswürdigen Charakter des franzöſiſchen Königs, Heinrich des Vierten. Lateiniſch.


