Aufsatz 
Uhland als lyrischer und epischer Dichter / von Georg Zimmermann
Entstehung
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lI. Anhang zur Syntax: Bedeutung und Gebrauch der Pronomina. 5 gateiniſche Aufſätze.

Franzöſiſch, 2 St., Haas: Im II. Band der franz. Grammatik von Haas die Lehre vom Zeitwort, beſonders die Anwendung der Zeiten des Indikativs und den Ge⸗ brauch des Conjunktivs durchgegangen, wiederholt und die Beiſpiele daraus memorirt. Einige Scenen aus SchillersMaria Stuart ins Franzöſiſche mündlich und ſchriftlich überſetzt. Im J. Theile der Tableaux de la littérature française« bis Ende der Ge ſchichte der Tronbadours. Aufſätze.

Deutſch, Baur 1 St.: Deklamation vieler insbeſondere ſchwererer Gedichte und Erklärung derſelben mit Rückſicht auf die deutſche Literaturgeſchichte und das Verhältniß der Denkungsart deutſcher Claſſiker zu der antiker Dichter. Zimmermann I. 2 St.: Geſchichte der deutſchen Nationalliteratur von den älteſten Zeiten bis auf Klopſtock und Leſſing. Die Anfangsgründe der mittelhochdeutſchen Grammatik. In Mönnichs Leſe buch wurde ein Theil des Nibelungenliedes überſetzt und erklärt. Aufſätze nach freier Wahl unter folgenden Themata: Rede des Brutus bei der Leiche der Lukretia, Charak⸗ teriſtik des Friedrich Barbaroſſa. Ueber das Aufhören der Freundſchaft. Ueber Indien. Ueber den Einfluß der Geſchichte auf die Ausbildung des Geiſtes und Herzens. Das altklaſſiſche Studium als Grundlage des akademiſchen. Entwickelung von Wallenſteins Charakter in Schillers Tragödien. Hagens und Rüdigers Charakter nach dem Nibelun⸗ genlied. Rede des Papſtes Urban II. auf der Kirchenverſammlung zu Clermont. Rede Bernhards von Clairvaux in Speier. Rede Hannibals im Senate nach der Schlacht bei Zama. Paul Flemming nach Varnhagen v. Enſe. Philipp von Schwaben oder deſſen Gemahlin Irene. Ueber das Volkslied. Rede Friedrich Barbaroſſas auf den Roncal. Feldern. Ueber Shakespeares Kaufmann von Venedig. Biographie und Cha⸗ rakteriſtik Leſſings. Ueber Schillers Jungfrau v. Orleans. Ueber Konrad III. und den zweiten Kreuzzug. Aut prodesse volunt aut delectare poetae. Richard II. nach Shakes⸗ peare. Ueber den Unterſchied der Poeſie, Proſa und Beredſamkeit. Charakter Bernhards von Clairvaux nach Neander.

Geſchichte, 2 St., Becker: Das Mittelalter.

Mathematik, 4 St., Lauteſchläger: a) Arithmetik: Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten; Gleichungen vom zweiten Grad. Theorie und An⸗ wendung der Logarithmen. Beiſpiele. b) Geometrie. Flächenbeſtimmung. Stereometrie. Trigonometrie. Beiſpiele.

Phyſik, 2 St., Lauteſchläger: Wie in I.

Singen, 2 St., Mangold.

Turnen, 2 St., Brehm.

Dritte Clalle.

Ordinarius: Profeſſor Dr. F. Zimmermann.

Religionslehre, 2 St., Lucius: Die Geſchichte der chriſtlichen Kirche nach PalmersLehrbuch der Religion, II. Theil. Griechiſch, 3 St., Zimmermann II.: Geleſen und erklärt Homers Odyſſee, V. Xl. Geſang; Repetition der Formenlehre nach Kayſers Grammatik. 3 St., Hüffell: Tenophons Anabaſis IV. 5. bis zum Schluß des Werkes überſetzt und erklärt.

Lateiniſch, 8 St., Zimmermann II.: Geleſen und erklärt zuerſt Livius lib. I., ſodann mit Auswahl Salluſts Catilina(einzelne Partieen aus Livius wie aus Salluſt freiwillig memorirt); ferner das 1. und 2. Buch von Vergils Aeneide(ebenfalls Stellen daraus freiwillig memorirt). In der Grammatik von Madvig Syntax§S§. 208 300

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