Aufsatz 
Über Euripides'Iphigenie unter den Tauriern und Goethes Iphigenie auf Tauris
Entstehung
Einzelbild herunterladen

32

und Erweiterung der ebenen Trigonometrie. Stereometrie. UÜbungsaufgaben aus der Plani- metrie, Trigonometrie, Stereometrie. Lehrbücher von Koppe, Logarithmentafel von Gauss.

II. Arithmetik und Algebra. Arithmetische und geometrische Reihen. Zinzeszins- und Rentenrechnung; Gleichungen vom ersten und zweiten Grade mit einer und mehreren Unbekannten. Syntaktik, Wahrscheinlichkeitsrechnung. Binomischer Lehrsatz. Heis, Sammlung von Aufgaben u. s. w.

9. Physik. 3 Std. Oberl. Dr. Hornstein. Die Lehre von der Elektrizität, dem Magnetismus und der Wärme. Ubungsaufgaben. Trappe, Schulphysik.

10. Chemie und Mineralogie. 2 Std. Oberl. Dr. Hornstein. Einführung in die Chemie durch Entwicklung der chemischen Grundlehren und Segriffe auf Grund von Versuchen und gestützt auf die bereits bekannten physikalischen Gesetze. Weiteres über Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff. Rüdorff, Grundriss der Chemie. Hornstein, Kleines Lehrbuch der Mineralogie.

11. Zeichnen. 2 Std. Karbiner. Zeichnen nach Gipsornamenten. Projektives Zeichnen.

Untersekunda.

Klassenvorstand: In a Ide, in b Dr. Danker. Wöchentlich 32 Stunden(ohne Turnen und Gesang). Lehrgang einjährig.

I. Religion. 2 Std. In a Oberl. Dr. Schantz, in b Pror. Prof. Heuser. Übersichtliche Dar- stellung der Geschichte des Reiches Gottes bis auf Christum. Lesen ausgewählter biblischer Abschnitte, namentlich aus dem Psalter und den Propheten. Erklärung des 4. und 5. Hauptstücks, Wiederholung des 1. Hauptstücks und früher gelernter Sprüche, Lieder. Lehrbücher: Hollenberg, Katechismus.

2. Deutsch. 3 Std. In a Oberl. Dr. Schantz, in b Krauth. Ausgewählte Stücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch aus der Zeit von Klopstock an, ferner Göthesche und Schillersche Gedichte, Schillers Tell, die Hauptstellen aus Homers Ilias. Wiederholung und Erweiterung der Lehre vom Reim, von der Silbenmessung, dem Versbau und den einzelnen Dichtungs- arten. Vorträge und Deklamationsübungen. Alle vier Wochen ein Aufsatz.

Aufsätze in a: 1) Wer sich alle Busche besieht, kommt nicht zum Holz. 2) Der anbrechende Abend im Walde. 3) Niederlage der Römer unter den Legaten Sabinus und Cotta. 4) Die schlechtsten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen. 5) Die Schätze im deutschen Volksglauben.(Klassenaufsatz.) 6) Der Ackerbau und seine Folgen. 7) Cäâsars Belagerungsarbeiten vor Alesia. 8) a. Der Herbst, b. der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.(Klassenaufsatz.) 9) Der Tod verschont den tapfern Mann, doch den verzagten holt er ein. 10) a. Hektors Zweikampf mit Ajax. b. Agamemnons Gesandtschaft an Achill. (Klassenaufsatz.)

Aufsätze in b: 1) Ein Sonntagmorgen auf Wilhelmshöhe.(Schilderung.) 2) Das Totengericht der- alten Agypter. 3) Der Künste getreue Erlernung schmeidigt die Sitten und lässt selbige fürder nicht wild.(Chrie.) 4) Uber die Ferien und wie ich sie verbracht. 5) Alkibiades.(Klassenaufsatz.) 6) Schlaf und Tod, ein Brüderpaar. 7) Ehre das Alter! 8) Der Schild des Achill. Hom. II. XVIII.(Klassenaufsatz.) 9) Charakteristik des Achilles. Hom. II. I. 10) Die Rütliscene aus Schillers W. Tell, II, 2.(Klassenaufsatz.)

3. Latein. 5 Std. In a Dr. Peters, in b Krauth. Syntax nach Moiszisstzigs Grammatik, § 342 579, 819 828, 838 843. Ubersetzung aus Süpfles Aufgaben zu lateinischen Stil- übungen, I, 1 100. Wöchentlich eine schriftliche Haus- oder Klassenarbeit. Gelesen wurde in a: Cäsar, B. G. lib. V und VI, 9 29 und VII, 128 sowie 63 90, aus Ovids