63
1
tionen der Linien, von der Aehnlichkeit geradliniger Figuren, von deren Flächeninhalt, Lehre vom Kreis bis zur Berechnung der Peripherie, auch dahin einschlagende Constructionen und Berechnungen hauptsächlich nach Ohm. G.-L. Lichtenberg.
Terti a. Ordinarius: Gymnasiallehrer Dr. Wiskemann.
In dieser Classe wurde der Unterricht von fünf Lehrern in 29 Stunden wöchentlich ertheilt.
1. Griechische Sprache. 6 St. wöch.— a) Homer’s Odyssee B. XII. V und VI. 2 St. wöch. b) Arrians Anabasis B. III, C. 24— B. IV, C. 20. 2 St. wöch. c) Grammatik nach Buttmann§. 103— 115 und§. 81— 103; daneben Scripta nach Rost I. Th. 2. Curs. 5 8— 11, 6. Anmerk. 4, und mündliche Uebungen I. Cursus§. 16— 20. 2 St. wöch.
r. Wiskemann.
2. Lateinische Sprache. 8 St. wöch. a) Ovidius Metamorphosen B. V, 487— 678, VI, 1— 455; 676— 721, B. VII V. 1— 350., 398— 490. 2 St. wöch. Dr. Wiskemann. b) Cäsar’s Comment. vom gallischen Krieg B. VII und B. 1. 3 St. wöch. G.-L. Pf. Jacobi. c) Exercitien nach Süpfle Nr. 230— 271, daneben mündliche Uebungen nach Spiess; Siberti's Grammatik: Syntax§. 623— 705; Formenlehre C. 1— 81. 3 St. wöch. Dr. Wiskemann.
3. Deutsche Sprache. 2 St. wöch.— a) Lectüre und mündliche Uebungen nach Zei- sing's Lesebuch. b) Schriftliche Arbeiten, in Beschreibungen, Schilderungen und Parabeln bestehend. G-L. Pf. Jacobi.
4. Französische Sprache. 2 St. wöch. a) Lectüre nach Schütz; im S.: Nr. 10— 12, 14 und 21; im W.: Nr. 23, 28, 30— 34 mit schriftl. Cebers. 1 St. wöch. b) Grammatik nach Collmann; im S. p. 1— 55. im W. bis p. 90.— Mündliche Uebungen nach Collmam's Uebungsbuche im S. 1— 12, im W. 13— 25te Lection nebst thémes und Extempor. 1 St. w. G.-L. Pf. Wiegand.
5. Religionslehre. 2 St. wöch. Lesen und Erklären des A. T. und zwar im S. die Bücher Josua, der Richter, Ruth und 1. Samuel.; im W. das Buch Hiob mit Auswahl und einer reichlichen Auswahl der Psalmen mit memorieller Einübung eines Theils derselben und einiger Lieder des reformirten Gesangbuchs, sowie auch einer Auswahl aus den Sprüchen Salomos. G.-L. Pfarrer Wiegand. 4
6. Geschichte. 2 St. wöch. nach Schmidt. Geschichte der ältesten Reiche und Staa- ten bis zur Geschichte von Carthago. B. L. Heuser.— Geschichte der Griechen bis zum Ende des peloponnesischen Kriegs. B. L. Riedel.
7. Geographie. 3 St. wöch. im W. Mathematisch-physikalische Beschreibung der Erde im Allgemeinen und besonders Europas verbunden mit geographischen Zeichnungen nach v. Roon's 2. Lehrstufe, Abschnitt 1, 2, 7. B. L. Heermann.
8. Naturgeschichte. 3 St. wöch. im S. Allgemeine Mineralogie, insbesondere Krxstal osraphie und die Mineralien der 7 ersten Classen des hausmannschen Systems. G.-L. Lichtenberg.
9 Mathematik. 4 St. wöch.— Im S.: das Addiren, Subtrahiren, Multipliciren und Dividiren mit einfacheren algebraischen Ausdrücken und algebraischen Summen. Im W. in 1 ½ St. wöch. die Gesetze der Gleichungen und Ungleichungen, deren Anwendung auf Bestim- mungsgleichungen, die Lehre von den Proportionen der Zahlen mit Anwendung auf die dahin gehörigen Gleichungen hauptsächlich nach Ohm und Heis; in 2 ½ St. wöch.: die beiden ersten Kap. der planimetrie sammt dahin gehörigen Constructionen haùptsächlich nach Ohm. G.-L. Lichtenberg.


