Aufsatz 
Rede bei der Sedanfeier am 2. Sept. 1873
Entstehung
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Iphicrates, Chabrias, Timotheus, Datames, Epaminondas. In der Grammatik: Syntax der Caſus nach Berger.§ 108 175. Oſtermanns lateiniſches Uebungsbuch für Quarta, theils mündlich, theils ſchriftlich überſetzt und die darin enthaltenen Regeln gelernt; die ſchriftlich überſetzten Stücke wur⸗ den memorirt, ebenſo die Wörter in Oſtermanns Vocabularium für Quarta. Wöchentlich ein exerci- tium domesticum und ein exercitium pro loco. Pabſt.

15. Griechiſch, 6 Schüler, 5 St, Die regelmäßige Formenlehre mit Einſchluß der Verba auf mi wurde nach Franke's Grammatik erlernt. Zur Einübung der Grammatik wurden die Uebungsſtücke in Oſtermann's Uebungsbuch für Quarta theils mündlich, theils ſchriftlich überſetzt, außerdem die in die⸗ ſem Uebungsbuch enthaltenen Wörter memorirt. Pabſt.

c. Beſonderer Unterricht der Realklaſſe.

16. Beutſch, 1 St. Geſchäftsaufſätze, Briefe. Weckerling.

17. Engliſch, 3 St. Plate's Lehrgang, 1. Theil. Lection 142. Bildung des Plurals der Sub⸗ ſtantive; Steigerung der Adjective; zueignende Fürwörter; Zahlwörter; Conjngation der Hilfszeitwörter und der regelmäßigen Zeitwörter. Die engliſchen Uebungsſtücke wurden mündlich, die deutſchen mündlich und ſchriftlich überſetzt. Im Winterſemeſter wurden 30 kleinere Stücke, theils aus dem Leſebuch zu Plates Lehrgang 1. Theil, theils aus dem Leſebuch von Lüdecking durchgegangen. Uebungen im Zu⸗ rücküberſetzen. Heiß.

18. Schreiben, 1 St. Fortgeſetzte Uebung des bei Nr. 10 angegebenen Stoffes. Geyer.

19. gincarzeichuen, 1 St. Uebungen im Gebrauch des Reißzeugs, der Schiene und des Dreiecks. Zeichnen einfacher Figuren, theils nach Schreiber. Geyer.

Zweite Klasse, einjährig Klaſſenführer: Neallehrer Heift. a. Gemeinſamer Unterricht der Realklaſſe und der Gymnaſialabtheilung.

1. Religion, a. evangeliſche, 2 St. Das Leben Jeſu nach den vier Evangelien mit beſon⸗ derer Berückſichtigung der Reden Jeſu. Einige Kirchenlieder nach Schwabes geiſtlichem Liederbuche er⸗ klärt und memorirt. Weckerling. b. katholiſche, 2 St. mit I. Liturgik. c. israelitiſche, 2 St. mit I. Religionsgeſchichte: Von der zweiten Hälfte des Mittelalters bis zur Gegenwart. In der Religionslehre: Die Unterſcheidungslehren des Judenthums. Dr. Rothſchild.

2. Deutſch, 3 St. In Wagner poetiſcher Geſchichte der Deutſchen wurden viele Gedichte ge⸗ leſen und erklärt, zum Theil auch memorirt; desgleichen verſchiedene Balladen Schiller's memorirt. Im Anſchluß an den Leſe⸗ und Memorirſtoff wurde das Weſen der Poeſie, ſowie die Hauptarten derſelben und die gebräuchlichſten Versmaße erklärt und eingeprägt. Außerdem wurde Schillers Wilhelm Tell geleſen, erklärt und frei wieder erzählt und dabei das Wichtigſte über die dramatiſche Poeſie mitggetheilt. Alle 2 3 Wochen ein Aufſatz. Pabſt.

3. Franzöſiſch, 3 St. Lectüre: 11 Biographien aus Rollinshommes illustres de antiquite und 12 meiſt größere Abſchnitte aus Lüdekings Leſebuch. Uebungen in der mündlichen Wiedergabe des Geleſenen. Grammatik nach Plötz, Lect. 33 55: Formenlehre des Adjectivs, des Adverbs und des Zahl⸗ worts; die Präpoſitionen; Gebrauch der Zeiten und Modus. Die franzöſiſchen Uebungsſtücke wurden mündlich, die deutſchen unter B größtentheils mündlich und ſchriftlich überſetzt. Retroverſionen. Heiß.

4. Jrithmetik, Algebra, 2 St. Multiplication und Diviſion von Potenzen; Zuſammenfaſſen von