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heerte und erst!) mit dem Falle Regensburgs(einige Zeit nach Ostern 955) und einem Siege Heinrichs, Herzogs von Bayern, über seine Gegner bei Mühldorf am Inn(anfangs Mai 955) beendet wurde.
Konrad, Erzbischof Friedrich und Liudolf hatten das völlige Ende des Krieges nicht abgewartet, sondern sich schon früher dem König ergeben.
Konrad und der Erzbischof Friedrich unterwarfen sich auf dem Tage von Langenzenn(15. Juni 954),?) Liudolf gab ' einige, Monate später den Kampf auf.°)
Der König nahm wie Friedrich,*) so auch 5) Konrad und Liudolf wieder in seine Gnade auf, doch gingen letztere der herzoglichen Gewalt wie der Reichslehen für immer ver- lustig, ihren(allerdings ausgedehnten) Privatbesitz in Franken und Schwaben durften sie behalten.
Konrads Herzogtum Lothringen hatte schon 953 Ottos Bruder Bruno, seit Juli desselben Jahres Erzbischof von Köln, erhalten,*) Schwaben bekam?) anstatt Liudolfs 954 ein Graf Burchard, wahrscheinlich ein Vetter, wenn nicht ein Sohn des 926 vor Novara gefallenen Herzogs Burchard von Schwaben und somit zur Verwandtschaft Adelheids gehörig.
Auch Franken, als dessen geborner Herzog der deutsche König seit%9 galt,®) hatte sich wieder der königlichen Oberhoheit ergeben.?)
Beide Söhne starben eines frühen Todes.
Konrad fiel in der Schlacht auf dem Lechfeld den 9. August 955 gegen die Ungarn,!?) welche seit 954 bereits
!) Giesebr. I 415.
®) Widuk. III 83.
») Wid. III 38, 40, Cont, Reg. 954.
*) Wid. a. a. O. cfr. III 82 a. E,
' 5) Widuk. III 40, 41. Giesebr. I 412, Dümmler 242.
®) Giesebr. I 402. Dümmler 225 und 211.
?) Giesebr. u. Dümml, a. a. O.
8) Giesebr. I 272.
®) Widuk. III 41.
'o) Nach der vita Brunonis von Ruotger cap. 35 wünschte Konrad mit den Waffen in der Hand zu fallen, um durch seinen Tod die Makel der früheren Bundesgenossenschaft mit den Ungarn auszulilgen. Konrads Leich- nam wurde nach Worms gebracht und dort ehrenvoll bestattet. Wid. IV. 47,


