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ferner im Quellgebiete der Reichenbach und der Rückers- bach. Bei weiterer Vertiefung dieser Sättel werden die Rücken in einzelne kuppenförmige Berge aufgelöst. Grössere plateauartige Rücken, deren Oberflächen auf grössere Strecken hin noch nicht der Abspülung unterlegen sind, sind der Hahnenkamm, seine Fortsetzung nördlich der Kahl und das zwischen der Krombach und der Geiselbach lie- gende Stück.(Siehe Eig. 1.) Die Oberflächen dieser drei Rücken sind noch Teile der alten Rumpffläche.
Die schmalen Rückenformen sind sämtlich durch Ab- tragung erniedrigt worden, einzelne sogar bis fast zum Talniveau. Als Beispiele können der zwischen Reichenbach und Kahl liegende noch etwa 20 m hohe Rücken und einige kleinere im Reichenbachtal gelten. Die Abtragung dieser schmalen Rücken lässt sich da gut beobachten, wo die- selben noch mit einem grösseren plateauartigen Stück, das die frühere Oberfläche noch zeigt, zusammenhängen. Der abgetragene Rücken bildet dann an seiner Wurzel eine kleine Stufe. Das zeigen z. B. einige Rückenformen im Quellgebiete des Afferbaches bei Oberafferbach. Südlich der Aschaff hat die Abtragung hauptsächlich am Stufer- rand gewirkt. Dadurch aber, dass nur das weichere Ge- stein derselben unterlegen ist, wurden die härteren Granit- massen herauspräpariert und ragen über die Oberfläche empor. Wo diese dann auch der Zerstörung anheimgefallen sind, trifft man kleine FEelsenmeere(im Felde bei Schwein- heim). Manche dieser Schichtenköpfe, z. B. am Fusse des Kaiselsberg, machen den Eindruck, als hätten sie schon in der alten Rumpffläche existiert und seien nach Entfernung des Buntsandsteins wieder freigelegt worden.
Abtragung durch grössere Rutschungen dder durch Kriechbewegungen wurde im kristallinen Spessart nicht beobachtet.
Wandert man im kristallinen Spessart ostwärts, so ge- langt man in den Buntsandsteinspessart. Der land- schaftliche Kontrast dieser beiden Teile kommt während einer Eisenbahnfahrt von Aschaffenburg bis Lohr sehr gut zum Ausdruck. Im Schwarzkopftunnel fährt man unten durch die Buntsandsteinstufe hindurch, in der sich der Buntsandsteinspessart über dem Grundgebirge erhebt.(Fig. 3.) Diese steile 200 bis 250 m hohe Stufe umgibt halb-


