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Ueber Werth und Bedeutung dieses jüdisch-vorchristlichen Sibyllengedichtes schreibt Ewald ¹):„Wir werden es unstreitig für eines der schönsten und herrlichsten Dichterwerke der letzten Hüälfte des zweiten Jahrbunderts vor Christus balten, ja wohl für das herrlichste, welches sich aus jener Zeit erhalten hat. Die griechische Dichtung aller Fächer blühte gerade in Alexandrien in jenen Jahrhunderten aufs neue zur Nachahmung reizend genug und hier hatte unser Dichter nur aus reichlich fliessenden frischen Quellen zu schöpfen. Ein Werk, wie dieses, musste früh genug von ungemeiner Wirkung sein und sich als ein unübertreffliches leicht für alle Zeiten erhalten. Und so hat es denn auch alle die späteren Nachahmungen vielfachster Art hervorgerufen, ohne von irgend einem späteren wieder er- reicht, viel weniger übertroffen zu werden.“
Wir lassen hier die für unseren Zweck nothwendigen Texte der vorchristlichen jüdischen Sibylle griechisch und deutsch nach Friedlieb folgen:
a) Schilderung des Messias(Buch 3. V. 652— 656). 652 Kal 16ν αmm⁵εἀαεοςο ²) OO ενεέι ε⁴αόιςινπα,
O d⁴αασ σ‿αν πασαει ττοέι⁴ιο τωαμαοο
00 εν οα εiνας, Ols dν oνα ITοε³σ τεια⁴έςσασς. 655 0⁰% e rαςσ 1dαα S⁵αs 1α⁴⁴⁴e TTdvrα—ππαmσε,
AIld Osoν ⁴μ᷑ ν⁴αχ⁴οο επινινας sιυꝓμμαιων εσσꝛς. Und vom Aufgange her wird Gott einen König dann senden, Welcher den schrecklichen Krieg auf der sämmtlichen Erde beschwichtigt, Welcher die Einen vertilgt, treu erfüllend die Eide den Andern. Aber nach eigenem Rath wird er nicht das Alles vollbringen, Sondern dem hohen Befehle des grossen Gottes gehorsam.
b) Schilderung des messianischen Reiches(Buch 3. V. 766—794). 766 Kal rirε νεεενεε ƷμαεαοοωQv˙v ινυνας IIdντας εν αά μοqιισοωε, dνον„01ι ꝙmmάem[t=n⁰τ εέαωιεeν Eiœeεsso 1079 σ oρεᷣσνεᷣo„αeαν doig en, Kal»σον, ucνν 14 1lds, 2⁴ Idονμιαα ππαἀντα, 770 Kal voνν Gιανυασηιον ασα⁶ον eueoe 16. II4Ge ν ες¶ ꝛꝓναἀα iμαυeυο να ⁶ςσσ ταος oτκους O7ασ μεν⁴ἀιι so, vo⁴ν εασεεια νο 01⁊0 Sn ⁴ϑσιρμα τσάι εςσοσμέμισιι πμέςι˙αασι, 2* 2 3—„ AA*ν ⁸ᷣdαᷣ Oς πυασνος αꝛεσςα νεέυαααοεαιν 775 VI-* rae 1ασι 5⁴5ο⁸ uer³ 0*⁷. Kal ςσσ ππεμ⁶εοο rOio¹, 2 ro*xεεε 5x9 0 οεκα mϑ* ov⁸sera, ꝛaci dyοα ⁴⁴μαααα πνμνιοο, Ei'Sœra œld u‿υυινπιαα νε σασεεα νιαάόααό τεενο⁵ις IIãda„do lonννν ανάιαένν π„ααν εννεex 780 Polᷣαeνντ dꝓεονσι εoν μενανοοαο-οοꝶνπα. Aôotl„⁴αo zoirat τ Sοmππν Bæαες ⁊ε dευκασαμαο.
1) a. a. O. S. 81 und 82. 2) Isai. 41. 2. 25.


