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geſetzten Satzes, nach Curtius. Exereitien, nach Böhme. 4 St.
5) Franzöſiſch: 2 St. a. Lectüre: Voltaire’s Charles XII., B. 2— 7. b. Syntax nach Plötz' Schulgrammatik (I— VII). Mündliche Ueberſetzungen aus Plötz; ſchriftliche (alle 14 Tage) nach eigenen Dictaten.
Der Ordinarius.
6) Hebräiſch: 2 St. Lautlehre, Leſeübungen, die Con⸗ jugationen, nach Geſenius; Memoriren von Vocabeln, mündliche und theilweiſe ſchriftliche Uberſetzungen der be⸗ treffenden Uebungsſtücke in Brückner's hebr. Leſebuch.
Brandſcheid und Weſtenberger.
7) Geſchichte und Geographie: 3 St. Römiſche Ge⸗ ſchichte bis zur Kaiſerzeit, nebſt Wiederholungen aus der griechiſchen. Der Director.
8) Mathematik: 4 St. a. Arithmetik: Gleichungen des II. Grades, Logarithmen, Exponentialgleichungen, Pro⸗ greſſionen, Potenzen⸗ und Wurzellehre. Ausziehung der dritten Wurzel aus Zahlen, Logarithmen und logarith⸗ miſche Gleichungen, quadratiſche und diophantiſche Glei⸗ chungen. Aufgaben. 2 St..
b. Geometrie: Wiederholungen aus der Kreislehre mit Aufgaben, Goniometrie, Trigonometrie und Anwendung auf die Berechnung der rechtwinkligen und ſchiefwinkligen Dreiecke, leichtere analytiſch⸗trigonometriſche Aufgaben.
Müller.
9) Phyſik: 1 St. Die Lehre von dem Magnetismus und
der Electricität, nach Koppe; populäre Aſtronomie. Leyendecker. CThemata zu den deutſchen Aufſätzen:
1.„In Deiner Buruſt ſind Deines Schickſals Sterne“. (Schiller).— 2.„Die Elemente haſſen das Gebild der Menuſchenhand.“(Schiller).— 3. Ueber den Werth der Zeit.— 4. Was beißt, ſein Leben genießen?— 5. Nutzen und Würde des Ackerbau's.— 6. Der Sänger(nach Aus⸗ ſprüchen der Dichter).— 7. Wie kann man die Lectüre poetiſcher Werke zu einem ernſten und fruchtbaren Studium machen?— 8) Die Lectüre, das reichhaltigſte, dauerndſte und wohlfeilſte Vergnügen.— 9.„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig, Der Starke iſt am mächtigſten allein,“(Schiller).— 10. Welche Gründe ſollen den ſtudi⸗ renden Jüngling hauptſächlich zur angeſtrengten Thätigkeit bewegen?— 11. Arioviſt in Gallien.— 12. Was ver⸗ dankt die Welt den Entdeckungen des Columbus?— 13. Die Macht der Freundſchaft, nachgewieſen in Schiller's Gedicht „die Bürgſchaft.“ 3
Chemata zu den lateiniſchen Auff ätzen:
1. De Codri, Athensiensium regis, patriae amore.— 2. De Aenea, duce Trianorum, novae gentis conditore. — 3. Qua de causa et quo eventu Pyrrhus rex cum Romanis bellum gesserit.— 4. Scaevolae illud:„Et facere et pati fortia Romanum est- exemplis quibus- dam comprobatur.— 5, Alcibiades et Hannibal quales
Schul⸗ und häusliche Colombel.
exules in patriam se gesserint.— 6. Septem reges Ro- manorum tam variis ingeniis, ut rei publicae ratio et utilitas postulabat(Flor. 1, 8).— 7. Cicero de amicitia quid senserit.— S. Roma Scipionibus quid debuerit,— 9. Ea data Romanis sors fuit, ut magnis omnibus bellis victi vincerent.(Liv. XXVI, 41).— 10. Graecia quibus rebus floruerit, quibus conciderit.— 11. Quibus potissi- mum virtutibus Roman rum res publica fuerit ornata. — 12. Livii illud:„Externus timor maximum concor- diae vinculum“(II, 39) exemplis e rerum Graecarum ac Romanarum memoria petitis illustretur.
Unter⸗Secunda. Ordinarius: in den beiden erſten Semeſtern Gymnaſiallehrer Dr. Becker, im letzten Se⸗ meſter Oberlehrer Colombel. G
1) Religionslehre: 2 St. a. katholiſche: combinirt mit Oberſecunda.
b. evangeliſche: ebenſo.
2) Deutſch: 2 St. Erklärung ausgewählter proſaiſcher und poetiſcher Muſterſtücke in Kehrein's Leſebuch II. Erläuterungen des Weſens der Hauptdichtungsarten. Die Figuren und Tropen. Dispoſitionslehre. Declamationen.
Aufſätze. Dr. Becker. 3) Cateiniſch: 10 St. a. Virgil. Aen. I-III, V. 2. St. Meiſter.
b. Cic. or. pro Rosc. Am., de imperio Cn. Pomp. pro Liganio, pro rege Dejotaro, pro Milone. Memo⸗ riren einzelner Capitel und Stellen.
c. Die Syntax nach Meiring. Häusliche und Schul⸗ exercitien aus Süpfle's Aufg. II. Die Ordinarien.
4) Griechiſch: 6 St. a. Hom. Od. I— V. 2 St.
Meiſter.
b. Xenoph. Hell. I, 11, III.
c. Grammatik: Wiederholung der unregelmäßigen Ver⸗ ben; Wortbildungslehre. Syntax des Artikels und der Pronominen; Caſuslehre uebſt gelegentlicher Erklärung der Infinitiv⸗ und Participialconſtructionen. Mündliche und ſchriftliche Ueberſetzung der betreffenden Beiſpiele in Blume und Böhme. Wöchentlich ein Pxerc. schol. und 1 dom. 4. St. Im erſten Jahre Colombel,
im letzten Semeſter Dr. Flach.
5) Franzöſiſch: 2 St. a. Lectüre aus Schütz Leſeb., verbunden mit Einübung der wichtigſten ſyntactiſchen Re⸗ geln; einzelne Gedichte memorirt.
b. Grammatik nach Plötz(Lect. 1— 39.) Häusliche Exercitien(alle 14 Tage) nach eigenen Dictaten.
Dr. Schlüter.
6) Geſchichte und Geographie: 3 St. Geſchichte der Orientalen und Griechen bis zur Unterwerfung durch die Römer, nach Pütz. Repetitionen aus der neuen Geogra⸗ phie. Im erſten Jahre Dir. Dr. Weſener,
im letzten Semeſter Dr. Becker.


