Aufsatz 
Neues aus Horaz / Bernhard Werneke
Entstehung
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3. Latein. Lebensbeſchreibungen griechiſcher, römiſcher und karthagiſcher Feldherrn nach Oſter⸗ mann. Übungen im Konſtruieren; unvorbereitete Übertragungen und Rücküberſetzungen. Wichtigere Redensarten, ſtiliſtiſche Eigentümlichkeiten und verſchiedene ſynonymiſche Unterſcheidungen. Vokabel⸗ lernen: In der Grammatik wurde die Formenlehre repetiert und die wichtigſten Regeln der Kaſuslehre eingeübt im Anſchluß an Muſterbeiſpiele. Wöchentlich ein Extemporale oder ein Penſum. 7 St. Bloemer.

4. Franzöſiſch. Übungen der Ausſprache, Leſe⸗- und leichtere Sprechübungen. Vokabellernen. Einübung der regelmäßigen Konjugation, ſowie der Hülfszeitwörter avoir und étre. Der Artikel, der Teilungsartikel; die Deklination des Hauptwortes; die Adjektiva und ihre Veränderlichkeit, die Komparation, die Zahlwörter. Schriftliche und mündliche Überſetzungen nach Ploetz' Elementargram⸗ matik. Einzelne Leſeſtücke. Penſa, Ertemporalien, Diktate. 4 St. Bloemer.

5. Mathematik. Decimalbrüche. Abſchluß des bürgerlichen Rechnens. Schellen II.§ 123, Linien, Winkel, Dreieck, Kongruenzſätze, Viereck. 4 St. Bis Weihnachten Hch. Becker, dann Abt.

6. Naturkunde. Beſchreibung von Pflanzen nach vorhandenen Exemplaren. Inſekten. 2 St. Bis Weihnachten Hch. Becker, dann Abt.

7. Geſchichte und Geographie. üÜberſicht der griechiſchen und römiſchen Geſchichte. Erd kunde von Deutſchland und den früheren deutſchen Ländern. 4 St. Dr. Wahle.

Quinta. (rdinarius: Oberlehrer Dr. Kilian.)

1. Religioslehre. a) Katholiſche: Die Lehre vom Glauben nach dem Katechismus. In der bibliſchen Geſchichte: Das Alte Teſtament bis zum Untergang des Reiches Israel. Meßerklärung, Gebete, Kirchenlieder. 2 St. Dr. Kilian. b) Evangeliſche: Komb. mit Sexta. Bibliſche Geſchichten des alten Teſtaments. Katechismus Frage 130 repetiert, 3142 durchgenommen. Memorieren von Bibelſprüchen und Kirchenliedern. Im Sommerſemeſter Weckerling, im Winterſemeſter Th. Becker.

2. Deutſch. Leſen von Gedichten und Proſaſtücken nach Linnig. Übungen im mündlichen Nach⸗ erzählen. Auswendiglernen und Vortragen ausgewählter Gedichte. Der einfache, der erweiterte und der zuſammengeſetzte Satz. Rechtſchreibe- und Interpunktionsübungen in vöchentlichen Diktaten ab⸗ wechſelnd mit ſchriftlichem Nacherzählen von Vo rerzähltem. 2 St. Dr. Kilian.

3. Latein. Wiederholung der regelmäßigen Formenlehre, die Deponentia, die unregelmäßige Formenlehre. Die Regeln über den Acc. c. inf., Participium coniunctum, Ablativus absolutus, Konſtruktion der Städtenamen. Mündliches und ſchriftliches Überſetzen aus dem Übungsbuche für Quinta von Oſtermann. Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit, abwechſelnd Penſum oder Klaſſenarbeit. 8 St. S chmitz.

4. Geſchichte. Erzählungen aus der ſagenhaften Vorgeſchichte der Griechen und Römer. 1 St. Dr. Kilian.

5. Erdkunde. Weitere Einführung in das Verſtändnis des Globus und der Karten. Anfänge im Kartenzeichnen. Phyſiſche und politiſche Erdkunde Deutſchlands nach Daniels Leitfaden. 2 St. Prof. Dr. Lückenbach.

6. Rechnen. Wiederholung der deutſchen Maße, Gewichte und Münzen, nebſt Übungen in der Dezimalbruchrechnung, Teilbarkeit der Zahlen, die gewöhnlichen Brüche. Einfache Aufgaben der Regel⸗ detrie nach Schellen. I. Teil§ 6, 7, 14 26, 27 30; II. Teil§ 113. Wöchentlich eine ſchrift⸗ liche Arbeit. 4 St. Seck.

7. Naturgeſchichte. Beſchreibung einheimiſcher Pflanzen. Wirbelthiere. Bis Weihnachten Prof. H. Breuer, dann Oberlehrer Hch. Becker.