Nöts— 10 SFH. 8
Grundlüge ller englischen Grammatin an Mealyraaumnasien mit Herütſsichigung ller neuen Nehrpläne.
I. Teil.
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Da durch die neuen Lehrpläne auch der grammatiſche Lehrſtoff des Engliſchen für die drei erſten Jahrgänge des Realgymnaſiums etwas anders verteilt iſt, als er früher verteilt zu werden pflegte, und da ferner in den methodiſchen Bemerkungen geſagt wird:„Für das Erlernen der Formen und der wichtigeren ſyntaktiſchen Regeln kann auf eine feſte gedächtnismäßige Einprägung nicht verzichtet werden“, ſo habe ich mir vorgenommen, den Lernſtoff— nicht den Lehrſtoff— der drei erſten Jahrgänge für meine Schüler zum Zwecke der Repetition zuſammenzuſtellen. Bei dieſer Zuſammenſtellung kam es mir vor allem auf Klarheit und überſichtlichkeit ſowie auf kurze, knappe Ausdrucksweiſe an; ich habe mich bemüht, ſo wenig Worte zu gebrauchen als möglich, und habe es vermieden, das, was an einer Stelle erwähnt war, breit tretend an einer anderen zu wiederholen, damit ſo das Ganze geeignet werde zur Repetition,„zur feſten gedächtnismäßigen(faſt wörtlichen) Einprägung“.
Im Nachfolgenden gebe ich zunächſt das Penſum des erſten Jahrganges: Die regelmäßige und unregelmäßige Formenlehre. Von Syntaktiſchem habe ich nur das mitgegeben, was ſich nicht gut von der Formenlehre trennen ließ. Die Gruppierung des Stoffes in der Reihenfolge von verbum, nomen. pronomen wählte ich aus Gründen der Überſichtlichkeit und in Rückſicht auf die Repetition, der ja das Ganze nur dienen ſoll; bei der erſten methodiſchen Durcharbeitung und Einübung befolge ich dagegen im ganzen den Gang des bei uns eingeführten Elementarbuches von Geſenius, leite aber die Schüler an, die Regeln an den Beiſpielen zuerſt ſelbſt zu erkennen, und helfe ihnen dann, dieſelben in eine paſſende Faſſung zu bringen. Was den Umfang des Stoffes dieſer Zuſammenſtellung betrifft, ſo habe ich wohl hier und dort etwas mehr gegeben, als ſich auf Untertertia bewältigen läßt; ich habe dies gethan, damit ſich die Zuſammenſtellung auch noch in den beiden folgenden Klaſſen zur ſteten Repetition der Formenlehre eigne. Insbeſondere habe ich das Kapitel der unregelmäßigen Verben, das wichtigſte Kapitel der ganzen Formenlehre, in einer Voll⸗ ſtändigkeit gegeben, die wohl für den ganzen Schulunterricht ausreicht, da man ja auch bei der Anfangslektüre zuweilen auf ein weniger häufig gebräuchliches unregelmäßiges Verb ſtößt; im erſten Jahre jedoch laſſe ich natürlich nur eine Auswahl der hier gegebenen Verben lernen.
Daß ich bei dieſer Zuſammenſtellung, ſowie beim Unterrichte überhaupt, die gebräuchlichſten engliſchen Schulgrammatiken zu Rate gezogen habe, iſt ſelbſtverſtändltch. Möge dieſe kleine Arbeit meinen Schülern— denn nur für dieſe habe ich dieſelbe geſchrieben— von einigem Nutzen ſein.
Juſ. Werle.


