...... Notwendigkeit dieser Annahme aber ergiébt sich erst mit der sicheren Emendation von V. 942. Prinz hat vorgeschlagen: DA,⁴τρνν π̈τłέxełοωQ0,0B¹ ⁊wee et Oc. 3. Aber dies ist eine willkürliche. Nonjektur, keine Emenda- tion. Der Gebrauch von airsiadat argös ist freilich unerhört,
aber die Verbesserung geben die Euripideischen Handschriften
ja selbst, an die Hand, cf. AEc. 1098, Wo S A„ o, Aibe, die
übrigen Handschriften aber τονναα ‿μ³ςα bieten. Es ist also
kein Zweifel, da dytoαᷣς ivos dem Sprachgebrauch der Tragiker 14 4 ₰½ ₰½
angehört und die Bedeutung des feierlichen Anflchens. ganz an
gemessen ist, dass an unserer Stelle Aycsodat oνος herzustellen ist. Denn auch die Infinitivform kann kein Hindernis sein, da sie wenigstens bei HIoM. IEI. XV 698 vorkommt. In den Wortem XTAAAAA ist aber nichts anders als PTNAIKA zu suchen. Denn dass in jenen Buchstaben nur vvatza und nichts anderes zu suchen ist, beweist erstens die vortreffliche Zusammenstimmung des Wortes mit y und zweitens die zweckmässige Stellung am Anfang des Verses. Dieser hat nun folgende Gestalt:. 1bv2n, h IeNS0v I?cSSDt agos.
Dass wir 5 5ν mQπα für overna in Handschriften finden, ist nicht auffallender, als wenn wir bei AEscil. III 176 in der besten Handschrift ρν aà roν dt“ Ty für ora?ov ro Srgo, oder§ 182 b khe visia« nplesic für ör“ haay d‿ρρμιsςα lesen.
Der Ursprung von V. 943 entdeckt sich nun von selbst. Das Pronomen mνOõ konnte für sich nicht mehr bestehen, sobald To2tza in 55 5' a übergegangen war. Die Ergänzung war leicht und ebenso die Ausfüllung des angeblich fehlenden oder lückenhaften Verses, man nahm die Worte aus V. 940 mit dem Object in 939. Es ist dies wohl eines der klarsten Bei- spiele, das uns die eigenartige Kunstfertigkeit oder vielmehr Leichtfertigkeit offenbart, mit welcher Verse dem Euripides an- gedichtet wurden. Indessen thun wir den alten Grammatikern unrecht, wenn wir ihnen eine boshafte Absicht zuschreiben. Würde Ritschls Plautus in derselben Weise der Nachwelt über-


