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Der einwurff(der vielen dahin ſich verſammlenden menge und dardurch wieder) in gang kommenden renten müße ſolche erſetzen, ſo iſt zwar wahr, daß ſelbige den gantzen ſtaat underhalten müßen, allein wird man auch dabey bedencken, daß noch mehrere als die genannte perſonen, der jungere raht und andere officianten heſoldet werden wollen; wo bleibet die anſchickung des bauhoffs: wein⸗ meel⸗ und pforten⸗umbgelt: zumachung der ſtatt, es ſeye hernach durch die inwendige maur, oder äußere greben(wovon hernach), aufrichtung der ſtatt⸗thore: ſchul⸗ und pfarrheußer etc.? Welches alles eine überaus groſe ſumme erfordern und was rahts hernach, wen dieſe auf ſchlüpfrige hoffnung gegründete wichtige gedancken einen contrairen außgang gewinnen theten, würde nicht das gantze Werck dadurch alteriret und wir, aber zu ſpät, inne werden, daß wir uns mit ſchattenbildern erluſtiget und das waare intereſſe haben fahren laßen? Welche[Summe
6. die dahin gekommene evang. lutheriſche oder andere bürger gewiß nicht von dem ihrigen anderſt, alß waß die proportionirende onera außtragen, hergeben werden, dazu auch nicht angehalten werden können.[120] Wie aber zu thun, wen
7. das concept, alle jahr 100 bürger und von denenſelben 5000 fl. bürgergeld zu empfangen,(wie ich den ſorge) fehlſchlagen ſolte?
Wovon will ein löbl. magiſtrat ſich ſelbſt erhalten?
Die inſtanz, daß, weiln man denen franzoſen ſo viel geben müßen, könte der ordentlichen obrigkeit ja auch ſo under die arme gegriffen werden, ſo ſind ja die klagden uber dieſe feindſelige preſſüren ja leider uberflüſſig genug bekant, und würde man andere billigſt davon abſchrecken, den indeme jederman nach der freyheit ſeufzet nnd des geldgebens müde worden iſt, würde dieſes gewiß ein mittel ſein, die einkommen⸗wollende nicht nur zu deterriren, ſondern auch die biß ans ende außgedauert ge⸗ habte weggehen zu machen. Und bliebe die ſtatt Wormbs eben wie ein miſerabeles landſtättgen in ihren ruderibus liegen, qualis penuria subditis miseriam et statibus infelicitatem creat.(Le Bleu in Roccabella Princ. pract. p. m. 300). Dan ſo[121] wir unßere ſtatt nicht zumachen können, werden wir gewißlich gar ſchlechte einwohner bekommen, ſondern under bettlern und bei bettlern bettler bleiben müßen! Und iſt gewiß, daß diejenige ſtatt, ſo ſich am erſten verwahret hat, auch die erſten einwohner bekommen werde.
Man ſiehet mit waß eifer Churpfalz die underthanen zu benefi⸗ ciren und außländiſche dahin zu locken ſuche; nicht weniger die ſtatt


