Aufsatz 
Die Römische Abteilung des Paulus-Museums der Stadt Worms : 1. Teil
Entstehung
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8 em Durchmeſſer ausgeſpart. Dieſer wird bedeckt von einer zweiten dazugehörigen Zierſcheibe von 12 cm Durchmeſſer, ſo daß dieſelbe alſo einen Teil der unteren Scheibe noch mitbedeckt. In der Mitte dieſer kleineren Scheibe ſitzt ein beweglicher dicker Bronzeknopf mit einer Öſe auf der Rückſeite. Dieſer Bronze⸗ knopf ſitzt übrigens zunächſt auf einem ebenfalls beweglichen, dünnen dritten Bronzeſcheibchen auf von 4 cm Durchmeſſer, das die nicht ornamentierte Mitte der zweiten Scheibe bedeckt, und ſelbſt durch gepunzte Punktreihen und 6 ausgeſchnittene, mit der Spitze nach dem Mittelpunkt gerichtete kleine Dreiecke verziert iſt. An der größten Scheibe befinden ſich auf 2 gegen⸗ überliegenden Seiten je 2 dicke Bronzeknöpfe mit Oſen auf der Rückſeite zum Befeſtigen der Scheibe. Die große Scheibe iſt nun zunächſt durch zahlreiche konzentriſche Kreiſe in der Weiſe verziert, daß zwiſchen dieſen Kreislinien 4 auch konzentriſche Felder freibleiben. Von dieſen ſind wieder zunächſt die beiden äußeren Felder durch in der Richtung des Radius gehende Ornamente, eingeſchlagene Punkte und Dreiecke von kleinen Kreiſen umgeben, in 5 Teile geteilt, die inneren 2 Felder ſind ebenſo in 5 Teile geteilt, nur treffen die ſie teilenden in der Richtung des Radius laufenden Ornamente immer ungefähr auf die Mitte eines äußeren Teiles. Dieſe Felder ſind nun in der Weiſe verziert, daß im äußerſten Feld drei Reihen in der Form der römiſchen Quincumx geſtellte Punkte durchgeſchlagen ſind, während im zweiten Kreisfeld zwiſchen je zwei Radien ſiebennal zwei konzentriſche Kreiſe gezogen ſind, in denen allemal der Mittelpunkt durch einen Punkt bezeichnet und 4 in der Form des Kreuzes geſtellte Punkte durchgeſchlagen ſind. Die zwiſchen 2 Kreiſen entſtehenden Zwickel ſind jedesmal mit einem Dreieck durchbrochen. Dieſelbe Ornamentierungsweiſe zeigen auch die zwei inneren Kreisfelder; hier ſtehen zwiſchen zwei Radien jedesmal 5 Kreiſe. Der Rand nach innen iſt nochmals beſonders durch ganz kleine Kreiſe und gepunzte Punktreihen verziert. Auch die Verzierung der kleineren Scheibe iſt ähnlich, nur iſt ſie nicht in 5 ſondern in 4 Teile durch in der Richtung des Radius gehende Verzierungen geteilt. Zur Veranſchaulichung des Geſagten ſehe man die Zeichnung eines