Aufsatz 
Die Römische Abteilung des Paulus-Museums der Stadt Worms : 1. Teil
Entstehung
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nur an der Stirnſeite etwas breiter(2 cm breit) und mit 7 wellen⸗ förmigen Riefen verſehen iſt. Außerdem iſt der Rand des Helmes mit Roſetten aus Bronze verziert, und zwar ſitzen je 2 an der Schläfenſtelle, 3 auf dem Nackenſchilde. Das verbreiterte, horizontal abſtehende Bronzeblech um die Ohren iſt jedesmal mit 3 Nägeln be⸗ feſtigt, außerdem ſitzt ein Bronzenagel auf der Mitte der Stirne, je einer über dem Anſatz der Wangenbänder und einer in der Mitte des Nackenſchildes. Auf beiden Seiten hängen nämlich in einem Charnier gut handgroße Wangenbänder, die auch mit Bronzeblech eingefaßt und mit je 3 Roſetten geſchmückt ſind. Auf dem Nacken⸗ ſchirm ſitzt hinten ein Henkel aus Bronze, wahrſcheinlich zum Auf⸗ hängen des Helmes. An der höchſten Stelle iſt der Helm ſchon in römiſcher Zeit mit einem Bronzeplättchen geflickt; etwas weiter nach vornen ſitzt ein Bronzekrappen, wahrſcheinlich zum Befeſtigen des Stirnbandes.

Der zweite Helm beſteht zwar auch aus Eiſen, iſt aber viel reicher mit Bronze verziert.(Siehe Tfl. I3.) Der ganze Nackenſchirm und eine 7 em, über der Stirne jedoch nur 3 cm breite Einfaſſung beſteht aus Bronzer An der höchſten Stelle ſitzt eine runde Bronzekapſel von der Größe eines Fünfmarkſtückes mit einem Einſchnitt zur Befeſtigung einer Helmzier. Von dieſer Kapſel gehen vier 3 cm breite Bronzeſtreifen aus, durch die die ganze Helmfläche in 4 Felder geteilt wird, die 2² hinteren derſelben ſind durch die Figur eines Tempels mit Altar darin aus Bronze verziert, während die vorderen Felder ganz mit einem adlerartigen Ornament ausgefüllt ſind. Das zuerſt erwähnte Ornament des Tempels kehrt in einfacherer Form ohne Altar auch auf den Wangenbändern wieder. Dieſelben haben oben einen nahezu 3 em breiten Bronzeſtreifen und ſind mit einem ſchmalen Bronzeband⸗ eingefaßt. Von dem Tempel abgeſehen, ſind ſie mit 3 kleinen Bronze⸗ roſetten und einem Bronzeknöpfchen verziert. An der inneren Seite iſt an dem einen unten ein Ringelchen vorhanden zum Verbinden der beiden Wangenbänder. Zugleich ſieht man an dieſem Bronzeblech, daß es ſchon einmal zu einem anderen Zwecke gedient haben muß, da noch deutlich die Spuren früherer Zeichnung darauf ſichtbar ſind. Das Stirnband iſt bei dieſem Helm auch aus Bronze und iſt mit. Nägeln befeſtigt, die einen 2 cm langen verzierten Kopf haben. An den Ohren tritt das mit 3 Nägeln befeſtigte Bronzeblech zum Schutze