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Gemein. An trockenen Orten iſt der Habn über der Wurzel zwiebelähnlich verdickt, zugleich die ganze Pflanze gewöhnlich kleiner; von inigen unter dem Namen Ph. nodosum, knotiges L., als eigene Art unterſchieden.
22. Alopecurus L.(griech. 44ντ☛εαω οο⁷.) Fuchsſchwanz.
Halm 1—3“, aufrecht, kahl, Rispe ährenförmig, ſtumpf; Aeſte derſelben 4—6— Aehrchen tragend; Kelchſpelzen bis faſt an die Mitte zuſammengewachſen. 8 5— 7. Auf feuchten Wieſen. Gemein.-——————————— ieſen⸗F. A. pratensis.
O. 67. Auf Aeckern. Seltenrr———————— Acker⸗F. A. agrestis. Halm 1— 11½2 gegliedert, ſchief, eingeknickt; Scheinähre walzenförmig; Kelch⸗
ſpelzen nur am Grunde zuſammengewachſen. Aehrchen grün⸗violett. G. 5— 8. An
feuchten Orten. Gemein.———————————— Geknieter F. A. geniculatus. Wie die vorige Art, nur mit kürzerer Granne, die kaum über die Kronſpelzen
hervorragt; Farbe der ganzen Pflanze blau⸗grün. Staubbeutel gelb.—— Gelber F. A. fulvus.
23. Agrostis L.(griech. dyortg.) Windhalm, Schmiele. Kelchklappen zugeſpitzt; Krone 2 ſpelzig. a. Blätter ſämmtlich flach: alm 1½— 1¼, Blatthäutchen ſehr kurz, abg eſchnitten; Rispe im Umriß läng⸗ lich⸗eiförmig; Aehrchen ungegrannt.. 6—7. Auf Wieſen und Triften. Gemein. Gemeiner W. A. vulgaris. Halm 1— 4“, Blatthäutchen lang, zugeſpitzt: Rispe länglich, kegelförmig zugeſpitzt;
Aehrchen gegrannt.. 7—8. Wie oben. Seltener——————— eißer W. A. alba. Halm 2—3 Blatthäutchen zugeſpitzt; Rispe zart; Aehrchen ſehr lang gegrannt. O. 6— 7. Auf Aeckern, Sandplätzen. Gemein.————— Ackerſchmiele. A. Spica venti.
b. Wurzelblätter zuſammengerollt, die übrigen flach: 1 Halm 1—2“, Blatthäutchen länglich, Rispe rauhäſtig ausgebreitet; Aehrchen lan gegrannt. M. 6—7. Auf feuchten Wieſen. Gemein.—————— Hunds⸗W. A. canina. 24. Phalaris L.(griech. Gαœααᷣ.) Glanzgras. Ph. arundinacea. Rohrartiges Gl. Halm 3—5 Blätter ſchilfartig, mit einem weißen Nerv
in der Mitte; Aehrchen büſchelig zuſammengeſtellt, weißlich⸗grün bis roth.. 6—7. An Teichen und Flüſſen. Nicht ſelten.
25. Setaria R. Brown.(Seta Borſte.) Borſtengras. Männliche oder geſchlechtsloſe Blüthen 1—2ſpelzig; Zwitterblüthen Lſpelzig. Halm 1— 11½˙, Stützborſten grün, durch vorwärts gerichtete Zähnchen rauh, Spelzen glatt. Rispe walzenförmig. Aehrchen grün. O. 7—8. Auf Aeckern, an Wegen, auf ſandigen Plätzen. Gemein.———————————— Grünes B. S. viridis. Halm 1— 112˙, Stützborſten gelb bis roſtbraun, rauh, Spelze quer gernnzelt; Rispe traubig. Aehrchen blaugrün. O. 7—8. Wie die vorige. Ziemlich gemein. Blau⸗grünes B. S. glauca. 26. Panicum L.(lat. Name). Fennich. Mit einer unteren lſpelzigen geſchlechtsloſen, ſelten männlichen, eine dritte Klappe bildenden Blüthe; untere Klappe viel kürzer als die obere. Halm 1— 11½„, Blätter und Blattſcheiden behaart; Aehrchen in fingerige Schein⸗ ährchen geordnet; Kelchſpelzen ungegrannt. O 7— 9. Auf Sandäckern. Selten. Blut⸗F. P. sanguinale.


