Aufsatz 
De Bacchiadis Corinthiorum / scripsit Carolus Wagner
Entstehung
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Bensheim. Nach dem Berufsſtudium wurden geprüft für Cameralwiſſenſchaften 20, evangeliſche Theologie 17, Jurisprudenz 15(13 weniger als 1854), katholiſche Theo⸗ logie 13, Medicin 10, Reallehramt 5, Forſtwiſſenſchaften 5, Philologie 3(dazu 4 unter den evangeliſchen Theologen), Mathematik 3, Chemie 3, Landwirthſchaft 2, In⸗ genieurfach 2, Maſchinenweſen 2, Naturwiſſenſchaften 1, Architektur 1, Münzweſen 1, Militärſtand 1, iſraelitiſche Theologie 1. Bei gleichem Verhältniß zur Bevölkerung würde das Königreich Württemberg 221 Abiturienten zählen; es hatte deren 1855 aber nur 164. Hannover hat nach einem aus den letzten 8 Jahren genommenen Durchſchnitt jährlich 135 Abiturienten.

Aus dem hieſigen Gymnaſium haben die Maturitätsprüfung beſtanden zu Oſtern: Karl Buchner, Bernhard Minnigerode, Alexander Naumann aus Eudorf, Friedrich Pur⸗ gold, Wilhelm Reuling, Wilhelm Röder aus Gießen, Karl Schüler, Franz Stammler aus Homburg, Ludwig Textor aus Steinfurt, Theodor Walther, Karl Zöppritz; im Herbſt: Georg Arnold aus Offenbach, Eduard Beck, Hermann Dannenberger aus Spachbrücken, Ferdinand Dietzſch aus Wörrſtadt, Adolf Heyer, Adolf Hoffmann aus Grünberg, Ludolf Kramer, Friedrich Lauteſchläger, Karl Leydhecker, Ernſt Löwer, Theodor Maurer, Georg Noack, Ludwig Oſtner aus Neuſtadt, Karl Pabſt, Friedrich Schnittſpahn.

Im Winter 185556 ſtudirten in Gießen 44 Ausländer und 313 Inländer. Unter den letzteren befanden ſich: a) 106 Starkenburger, worunter 52 Darmſtädter und 7 Offenbacher, b) 131 Oberheſſen, worunter 54 Gießer und 5 Büdinger, c) 76 Rheinheſſen, worunter 34 Mainzer und 4 Wormſer.

. P 3 S.2 2

2 2 8. 5 2 2S 25

5 5 53 S222

Es ſtudirten 22822 22 5 5

Z 2= E 8 8 5B= 655 8 6 8 5 82

Starkenburger 14 24 25 2 18 1 4 10 8 Oberheſſen 30 18 35 1 2 23 1 5 12 4 Rheinheſſen 5 23 19 3 1 7 1 13 4 Summa 49 65 79 4 5 48 3 9 35 16

Darmſtädter 8 13 7 1 10 1 7 5 Gießer 7 11 14 1 1 11 1 1 5 2 Mainzer 13 5 2 1 2 1 1 10 Offenbacher 1 5 1 Büdinger 3 1 1 Wormſer 1 1 27

Nach den Provinzen und den Städten kommt 1 Studirender auf: 3010 Einw. von Starkenburg. 522 Einw. von Darmſtadt. 1870 Einw. von Offenbach.

2363 Oberheſſen. 168 Gießen. 584, Büdingen. 2969 Rheinheſſen. 1081 Mainz. 2422 Worms.

Die letzten Verhältniſſe einfacher ausgedrückt: Es ſtudirten 3 mal mehr Gießer als Darmſtädter, 6 1 Mainzer, 11 Offenbacher, 3 Büdinger, 14 Wormſer.