Schreiben. 2 St.— Friedrich.
Zeichuen. 3 St.— Freihandzeichnen: Nach Vorlagen: Ornamente, vergrößert und ſchattirt; nach Wandtafeln: Köpfe, deren Theile nebſt Erklärung der Verhältniſſe; nach der Natur: Gemeinſchaftliches Zeich⸗ nen nach Körpermodellen mit Erklärung der per⸗ ſpectiviſchen Grundgeſetze. Line ar⸗Zeichnen: Die Kegelſchnittlinien und andere Curven, nach Einübung an der Schultafel auf dem Reißbrett ausgeführt; gothiſche Maßwerke und architectoniſche Profile, in Tuſch und Farbe ausgeführt, Müller.
Geſang. 2 St.— Dr. Thielmann.
Turnen. 2 St.— S. Stahl.
Vierte Rlaſſe. Zweite Abtheilung(IV. a). Ordinarius: Dr. Thielmann. Alle Gegenſtände wie in Abth. IV. a; nur leitete die franzöſiſche Lectüre im Sommer Dr. Krebs, im Winter Rector Polack, der auch im Sommer den geometriſchen Unterricht(Lehre von den Winkeln und Parallellinien, nach Spitz' Lehrbuch bis§. 44) ertheilte⸗
fünſte Rlaſſe. Ordinarius: Lehrer Kröck.
Religionsunterricht. 2 St.— a) Evangeliſcher: Die drei erſten Abſchnitte des erſten Hauptſtückes des Landeskatechismus, im Sommer, vierter und fünfter, im Winter. Bibliſche Geſchichte des alten Teſtamen⸗ tes, im Sommer, des neuen, im Winter. Memo⸗ riren ausgewählter Kirchenlieder. Choralgeſang am Anfang der Lehrſtunden. Kröck.— b) Katho⸗ liſcher: Wie bei Kl. IV. a. 1
Deutſch. 8 St.— Die Leſeſtücke in Hopf und Paul⸗ ſiel’s Leſebuch I., Abthl. II. geleſen, erklärt und frei reproducirt. Nach Frei's Schulgrammatik der ein⸗ fache und zuſammengeſetzte Satz. Wöchentlich ein
„Aufſatz. Dictate und orthographiſche Uebungen. De⸗ clamation. Kröck.
Franzöſiſch. S. 6 St.; W. 7 St.— Sommer: Plötz' II. Lect. 1—15; Winter: Lect. 15—29; ſchrift⸗ liche Ueberſetzung der deutſchen Uebungsbeiſpiele. In Lüdecking's Leſebuch I. die 30 erſten Vorübungen im Sommer, die 34 letzten im Winter geleſen, überſetzt, grammatiſch erklärt und zum Theil memorirt. Aus Plötz' Petit vocabulaire wurden die Nummern 30— 80 memorirt. Dillmann.
Geſchichte. 2 St.— Geſchichte der Griechen bis 500, im Sommer, im Winter bis zu Alexander dem Gro⸗ ßen, nach Stacke. S. Kröck. W. Polack.
Geographie. 2 St.— Wiederholung eines Theiles des vorjährigen Penſums. Europa im Allgemeinen
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und die Phgſikaliſche Geogkaphiee⸗ von Deutſchland, uach Daniel's Leitfaden. Sch
Rechnen. 4 St.— Im Senc Repetition der gewöhnlichen Brüche. Regel⸗de-tri: einfache und zuſammengeſetzte, gerade und umgekehrte Verhält⸗ niſſe. Die ſchriftliche Auflöſung nach dem Zweiſatz. Im Winter: Decimalbrüche. Zuſammengeſetzte, qua⸗ dratiſche und cubiſche Verhältniſſe. Procentrechnungen. Auflöſung nach dem Proportionalſatz.(Heis' Rechen⸗ buch.) Kröck.
Geometrie. 2 St.— Von den geometriſchen Größen im Allgemeinen. Von der geraden Linie und der Beſtimmung der Lage einer Ebene. Von den Win⸗ keln und Parallellinien. Nach Spitz' Lehrbuch,§. 1 bis 37. S. Schenck. W. Polack.
Naturgeſchichte. 2 St.— Sommer: Botanik. Der äußere und innere Bau und das Leben der Pflanzen.
Beſchreibung ausgewählter Arten. Winter: Amphi⸗ bien. Schenck.
Schreiben. 3 St.— Friedrich.
Zeichnen. 3 St.— Freihandzeichnen: Nach
Vorlägen: Vorzugsweiſe Ornamente in Contur und einige leicht ſchattirt; nach Holzmodellen. Linear⸗ zeichnen: Vorübungen im geometriſchen Zeichnen; Nach Erklärung und Einübung an der Schultafel 23 Aufgaben im Hefte ausgeführt; ſymmetriſche Fi⸗ guren. Müller.
Geſang. 2 St.— Dr. Thielmann.
Sechſte Nlaſſe. Ordinarius: Candidat Schenck.
Religionsunterricht. 2 St.— a) Evangeliſcher: Combinirt mit Kl. V. Kröck.— b) Katholi⸗ ſcher: Siehe Kl. IV.
Deutſch. 5 St.— Leſen in Hopf und Paulſiek's Leſebuch I., Abthl. I. mit den nöthigen Erklärungen. Memoriren ſämmtlicher geleſenen Stücke erzählenden Inhalts, im Sommer, derjenigen beſchreibenden In⸗
halts, im Winter. Nach Frei's Schulgrammatik die Wörter und ihre Declination, das Verb nnd die Conjugation. Anfang der Satzlehre. Wöchentlich 1 Aufſatz erzählender und beſchreibender Art. Ortho⸗ graphiſche Uebungen. Declamiren. Kröck.
Franzöſiſch. 9 St.— Plötz' I. durchgearbeitet, mit Ausnahme der Leſeſtücke: ſchriftliche Ueberſetzung aller deutſchen Uebungsbeiſpiele. S. Schenck. W. Abthl. VI. a. Schenck; Abthl. VII. Dr. Krebs.
Rechnen. 4. St.— Sommer: Die 4 Species der reinen und angewandten Zahl; Winter: Die Bruch⸗ rechnung. Die Beiſpiele nach Heis' Rechenbuch für Gewerbeſchulen. Kröck.
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