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Mathematik, 3 St. Abwechselnd Arithmetik und Geometrie. Arithmetik: Gleichungen des ersten Grades, zusammengesetzte Regeldetri, Kettensatz, Zinseszinsen- rechnung. Geometrische Anschauungslehre, gegenseitige Lage von Geraden und Ebenen, die körperliche Ecke, Hauptarten der Körper, Oberflächen und Rauminhaltsberechnung. Schriftliche Arbeiten wie in I. bis III.
Physik, 3 St. Mechanik, Akustik, Optik, Wärmestrahlung, Magnetismus, Elektricität.
V. Classe.
Religion, 2 St. Die allgemeine katholische Glaubenslehre.
Lateinische Sprache, 6 St. I. Sem. Livius I. XXI. II. Sem. Ovid: Met. I, 89— 162; 262—312; 313— 415; II, 1— 69; 76— 128; 135— 183; 187— 192; 200— 415; VIII, 183— 190; 193— 235; 611— 724; X, 1— 67; 72— 77; Fast: II, 83— 1lIs; 193— 242; 481— 512; IV, 389— 466; 481— 620. Daneben vöchentlich eine Stunde Livius. Wöchentlich eine Stunde gramm.-stil. Uebungen. Monatlich ein Pensum und eine Composition.
griechische Sprache, 5 St. Lectüre 4 St.: Xenophon(Chrestomathie von Schenkl). Cyrop. II, V; Anab. III, VI, VII. Im II. Sem. Homeri Ilias I, II. Vom April an wöchentlich eine Stunde Xenophon. Wöchentlich eine Stunde grammatische Uebungen. Alle 4 Wochen ein Pensum oder eine Composition.
Deutsche Sprache, 3 St. Jede zweite Woche 1 Stunde Grammatik: Phonctische Betrachtung der Laute, Lautwandel, Accent. Formale Function des Vocal- wandels(Umlaut, Brechung, Ablaut). Wortbildung durch Ableitung und Zu- sammensetzung. Lectüre nach dem Lesebuche mit besonderer Rücksicht auf die stilistische Seite und auf die Charakteristik der epischen, lyrischen und didaktischen Dichtungsgattungen und einiger Grundformen der Prosa. Memo- rieren und Vortragen. Zwei Aufsätze im Monate, abwechselnd Schul- und Hausarbeiten.
Geographie und Geschichte, 3 St. Geschichte des Alterthums, besonders der Griechen und Römer bis zur Unterwerfung Italiens unter steter Berücksichtigung cul- tureller und geographischer Momente.
Mathematik, 4 St. Arithmetik 2 St. Die vier Grundoperationen; die negativen und gebrochenen Zahlen; Eigenschaften der Zahlen; Proportionen; Gleichungen des ersten Grades mit einer und mit mehreren Unbekannten. Geometrie 2 St. Planimetrie in wissenschaftlicher Begründung. Schriftliche Arbeiten wie in IV.
Naturgeschichte, 2. St. I. Sem.: Mineralogie. Kurze Behandlung der Krystallographie. Die allerwichtigsten Mineralien nach ihren physikalischen und sonstigen be- lehrenden Beziehungen. Kurze Skizze der Entwicklung der Erde. II. Sem.: Botanik. Charakterisierung der natürlichen Pflanzengruppen auf Grund der Anschauung. Das Wichtigste aus der Anatomie und Physiologie der Pflanzen.
VI. Classe.
Religion, 2 St. Die besondere katholische Glaubenslehre.
Lateinische Sprache, 6 St. Lectüre 5 St.: Sallustius' Jugurtha. Cicer. or. in Cat. I; Verg. Eclog. I, V; Georg I, 1—159; II, 136— 176; 458— 540; III, 470— 565; Aen. I. Wächentlich eine Stunde grammatjsch⸗=stil. Uebungen unter Berück- sichtigung des Periodenbaues. Monatlich eine Schul- und eine Hausarbeit.
Griechische Sprache, 5 St. Lectüre 4 St.: Hom., II. III, VI, VII, XVIII, XIX, XXII. Herod. V. Xenophon(Chrestom. v. Schenkl) Anab. V, VIII. Wöchentlich eine Stunde grammatische Uebungen. Monatlich ein Pensum oder eine Composition.


