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Gymnaſiums. Mit dem 16. Lebensjahre kam er als Lehrer in das Klein'ſche Inſtitut zu Mainz, wo er bis zu ſeinem Eintritt in naſſauiſche Dienſte(Oſtern 1846) blieb. Während dieſer Zeit ſuchte er ſich nicht blos practiſch, ſondern durch anhaltende Studien in realiſtiſchen und humani⸗ ſtiſchen Wiſſenſchaften unter Anleitung des Directors des dortigen Gymnaſiums auch theoretiſch für das höhere Lehrfach vorzubereiten. 1842 beſtand derſelbe die Candidaten⸗ und 1845 die Staats⸗ prüfung in Darmſtadt.
Zu Oſtern 1846 wurde er nach einer nochmals zu Wiesbaden erſtandenen Prüfung als definitiver Reallehrer an die neu errichtete Realſchule zu Ems dirigirt und im Herbſte desſelben Jahres an die Stelle des Conrectors Metzger nach Geiſenheim verſetzt. Seit 1858 erſter Real⸗ lehrer wurde derſelbe 1862 proviſoriſch mit der Direction hieſiger Realſchule beauftragt und am 1. October 1863 nach Ablegung des hierzu vorgeſchriebenen Examens zum wirklichen Realober⸗ lehrer ernannt.
Carl Heinrich Meyer aus Bakum im Großherzogthum Oldenburg, geboren am 20. September 1830, erhielt ſeine Schulbildung auf dem Gymnaſium zu Vechta; mit dem Zeugniß der Reife entlaſſen, widmete er ſich auf den Hochſchulen zu Münſter, Löwen und Bonn vier Jahre hindurch hauptſächlich mathematiſchen und naturwiſſenſchaftlichen Studien und war nach Vollendung ſeiner akademiſchen Laufbahn zuerſt als Lehrer an der Hoffmann’ſchen Anſtalt zu St. Goarshauſen, dann als ſolcher an der Realſchule zu Biebrich und zuletzt an der zu Geiſenheim beſchäftigt. Die Königliche Wiſſenſchaftliche Prüfungs⸗Commiſſion in Bonn erklärte ihn nach ſeinem im vorigen Jahre abgelegten Examen für fähig, die Mathematik und Phyſik in allen, die Mineralogie, Botanik, Zoologie und Chemie in den mittleren Claſſen der Gymnaſien beziehungsweiſe Realſchulen zu lehren.
Johann Kilian, geboren den 14. Februar 1831 zu Becheln, Amts Naſſau, beſuchte zu ſeiner Vorbereitung für das Seminar die Realſchule zu Ems, wurde nach ſeinem Abgang vom Seminar in Idſtein mit dem 1. November 1850 an die Elementarſchule zu Hettenhain angeſtellt, von da am 1. April 1857 an die zu Lindſchied verſetzt, von wo er im October 1862 an die Realſchule zu Geiſenheim dirigirt wurde. Im Juni 1864 erfolgte ſeine definitive Anſtellung daſelbſt.
Adolph Brückel, geboren am 11. Juli 1838 zu Aumenau a. d. Lahn, beſuchte die Elementar⸗ ſchule daſelbſt, ſodann von 1855 bis 1858 das Seminar zu Uſingen, machte hierauf einen Curſus an dem Realgymnaſium zu Wiesbaden durch, wurde darauf im Frühjahre 1859 in Grenzhauſen angeſtellt, im Herbſte 1862 nach Weilburg und von da im Frühlinge 1863 an hieſige Real⸗ ſchule verſetzt.....


