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Im Uebrigen war der Gesundheitszustand der Lehrer, abgesehen von einigen Fällen kürzeren Unwohlseins, gut.— Auch die Schüler erfreuten sich durchgängig einer guten Gesundheit; diese zu erhalten, war die Anstalt ihrerseits durch den Turn- und Schwimm- unterricht im Sommer, und durch mehrere gemeinsame Spaziergänge im Winter bemüht. Der gewöhnliche weitere Sommerausflug musste diesmal wegen der Kriegsunruhen unterbleiben.
II. Chronik des Pädagogiums.
Die öffentliche Prüfung am Schlusse des Schuljahres 18% fand am 26. und 27. März statt. In Folge der am 19. April stattgehabten Aufnahmeprüfung traten 17 Schüler in die vierte Klasse des Pädagogiums ein.
Das Sommersemester wurde am 20. April in hergebrachter Weise eröffnet.
Die Pfingstferien dauerten vom 19.—28. Mai.
Am 24. Juli wurde Morgens 8 Uhr das Geburtsfest Sr. Hoheit des Herzogs von Nassau mit Gebet, Gesang und Declamation in den Räumen der Anstalt gefeiert. Des Nachmittags fand ein Spaziergang sämmtlicher Lehrer und Schüler nach dem„neuen Hause“ statt.
Die Herbstprüfung wurde am 3. und 4. September abgehalten, die Ferien dauerten bis zum 3. October.
Die Weihnachtsferien dauerten vom 22. December bis zum 3. Januar.
Am 22. März Morgens 11 Uhr feierten das Pädagogium und die Bergschule das Geburtsfest Sr. Majestät des Königs Wilhelm I. durch einen Actus im grossen Saale des Archivs. Die Festrede hielt der Rector. Der Nachmittag war geselliger Unter- terhaltung im Saale des Gastwirths Kuhn gewidmet.
III. Statistische Ueboersicht. A. Schülerzahl.
Das verflossene Schuljahr wurde mit 64 Schülern eröffnet. Davon traten 3 im Laufe des Sommers, 3 zu Herbst und 3 im Winter aus der Anstalt, dagegen wurde 1 Schüler im Sommer, und 3 mit Beginn des Wintersemesters in dieselbe aufgenommen, so dass zu Ende des Schuljahrs die Zahl der Zöglinge 59, und die Gesammtzahl der Schüler während desselben 68 betrug.
Folgende Zusammenstellung gibt eine Uebersicht der Schülerzahl nach Klassen, Abtheilungen, Confession und Heimath.


