Aufsatz 
Animadversiones de dicendi genere, quo Apollonius Rhodius poeta in Argonauticis usus est / vom ... Suchier
Entstehung
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7) Mathematik. Im Sommer. 3 St. w. Zifferrechnen in den 4 Species. G. L.

Kutsch. fe. Im Winter. 3 St. w. Zifferrechnen in ganzen, namentlich benannten Zahlen. Grund-

lage und Anfänge der Bruchrechnung. G. L. Kutsch.

B. Technische Lehnfächer.

1) Schönschreiben. Im Sommer und Winter 1 St. in Tertia G., 2 St. in Tertia R., 2 St. in Quarta Combinata, 2 St. w. in Quinta. Z.-L. Storck.

2) Zeichnen. Im Sommer und Winter. 1 St. w. in Tertia G., 2 St. in Tertia R., 2 St. in Quarta Combinata, 1 St. in Quinta. Z.-L. Storck.

3) Gesang. Im Sommer und Winter 2 St. Anfangsgründe, 4 St. w. für die Uebung der einzelnen Stimmen, die bisweilen zum Chorgesang vereint werden. Cant. Kapmeier.

4) Turnübungen. Im Sommer. Dienstags, Donnerstags und Freitags von 6 8, hernach von 5 7 Uhr Abends. B. L. Berkenbusch.

5) Schwimmübungen. Im Sommer. Mittwochs und Sonnabends von 6 Uhr

Abends an. Z.-L. Storck.

II.

Chronik des Gymnasiums.

Im Schuljahr von Ostern 1861 bis Ostern 1862 nahm der Sommerlehrgang seinen Anfang am 9. April nach Tags zuvor erfolgter Prüfung der zur Aufnahme in das Gymna- sium Angemeldeten und schloss am 25. September mit der Versetzung der Schüler; der Winterlehrgang aber begann am 15. October und endete nach vollzogener Prüfung aller Klassen mit der Hauptversetzung der Schüler und mit Entlassung der pro maturitate Ge-

prüften am 9. April. 3 Sogleich beim Schulanfange betrauerte das Gymnasium den Verlust eines fleissigen, gutgearteten Schülers der Tertia R., des Nicolaus Keysser von hier, welcher am 8. April

dem Nervenfieher erlag und am 11. April vom Gymnasium zur Ruhestätte begleitet wurde.

Die Pfingstferien dauerten vom 18. bis 23. Mai, die Sommerferien vom 1. bis 22. Juli.

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