Aufsatz 
Der Wortschatz der lateinischen Schulschriftsteller (Buchstabe A) nach Wortfamilien geordnet und etymologisch erklärt
Entstehung
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14. acinacés, is, m.(F. dxαmνακνν) kurzer, gerader Säbel, Dolch. Anm. persisches W., durch griech. Vermittelung übernommen.

15. acipénser, eris, m. e. Seefisch, viell. Stör, Sterlet. Anm. viell. mit ãcer, genauer mit acusNadel verw., Grdb. etwa:Spitzflossig?

16. acrédula, ae, f. unbestimmtes Tier.

Anm. Übersetzung V. 0XoXoſG(bei Aratus): entw.Kauz od. e. Froschart (Laubfrosch). D. Ausgang-édula klingt an Vogelnamen an: ficédulaFeigenfresserin (: edöessen), monédula*moné(ta+ é)dula od.*mom(le)(Halsband)+ édula Edelsteinfresserin= Dohle, querquédula(*†Scercédula, durch V. E. alsEichel- fresserin an quercus, querquêtum angelehnt)Kriekente(vgl. ακαααές u. a.) mit gebrochener Reduplikation vom Schallelement kr.

17. ad Präp. mit d. Akk. zu, bei, an. ar- in Zsen. atque

ae und dazu, und auch, und.

ast wenn aber, wenn ferner.

Anm. 1. Schwundstufe d. y findet sich im nhd. Präfix z-(( got. at, ahd. az) inzagen(: got. agansich fürchten) nhd. bis bi+ az.

2. ar- nur vor f, b, v z. B. in arcessô(*arfacessõ eig.mache, dass jem. herbei kommt= schaffe herbei, hole herbei); arbiterAugenzeuge, Schiedsrichter. Die Verwandtschaft des r- u. d-Lautes(d dental, r alveolar) zeigt sich auch in merldiés('medidiés), durch Dissimilation mit Anlehnung an merus(etwa alsam hellen Tage) entstanden.

3. Cradqueund noch dazu. Man erwartet Assimilation des d an qu wie in acqurrõ, acquiéèscõô; d. Assim. ist auf halbem Wege stehen geblieben, indem die Media nur zur homorganen Tenuis wurde.

4.Satzdublette zu atque: vor Konson. ist durch Synkope d. auslautende e abgefallen, danach ist die Labialisierung von racqu(nach durchgeführter Assimil.) geschwunden, vgl. neque: nec.

5. doppelte Erweit. von ad durch s(s. abs)+ ti(vgl. post mit derselben doppelten Erweit.); urspr. Bed.weiter, ausserdem, dazu.

18. adeps, adipis, m. u. f. Fett, Schmalz; übertr. Schmerbauch. adipãtus, a, um gefettet, fettig; übertr. schwülstig. Anm. L. gr. MeuhaFett, in d. Vulgärsprache alipes, hochlat. adeps, durch V. E. viell. mit Anlehn. an adipiscor, adeptus. urv. lippustriefäugig. 2. wegen Übertrag. v. Geschmackseigensch. auf die Rede vgl. gesalzen, ge- pfeffert, beissend, bitter, herb, sauer, süss, fade.