4. Geschichte(1 st.)
Lehrbuch: Andrae, Erzählungen aus der Welt-
geschichte.
Erzählungen aus der deutschen Geschichte von Armin bis auf Wilhelm I. Fries.
Geographie(2 St.)
Lehrbücher: Seydlitz, Grundzüge. Atlas.
Elemente der mathematischen und physikalischen Geographie. Deutschland: Gebirge, Flüsse und sämtliche Länder des deutschen Reiches. im Kartenzeichnen.
Lange, Schul-
UÜbungen Fries.
6. Mathematik(6 St.)
a. Rechnen(5 St.)
Lehrbuch: Kleinpaul-Mertens, II. Heft.
Die vier Grundrechnungsarten in gemeinen und Dezimalbrüchen; die Quadrat- und Kubikmalse, Wiederholung aus verschiedenen Gebieten des Sexta- Lehrstoffes. Fries.
b. Geometrie(1 St.)
Geometrischer Anschauungsunterricht: Länge, Lage, Richtung und Bewegung der Geraden; der Kreis; die Arten der Winkel; das Dreieck; das Parallelogramm, Konstruktionen. Stelæ.
7. Naturwissenschaft(2 St.)
Lehrbuch: Schilling, kl. Schulnaturgeschichte B.
Im Winter: Zoologie. Verkürzter Lehrgang: Wirbeltiere. Im Sommer: Botanik. Verkürzter Lehrgang: 15 Pflanzen; Anordnung nach dem Linnéschen System. Stelz.
8. Turnen(2 St.)
Die UÜbungen und Spiele der 5. Turnklasse in Dannebergs Leitfaden. Knebel.
9. Schreiben(2 St.)
Die Grundformen und Buchstaben der deutschen und lateinischen Schrift in allmählich aufbauender Folge. Fries.
10. Zeichnen(2 St.)
Elementarornamente nach entwickelnder Bespre-
chung und Vorzeichnung an der Schultafel. Durch- führung gegebener Motive. Erweiterte Benutzung Knebel.
der Farben. Deckfarben.
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Sexta.
1
Ordinarius: Herr Dr. Grede.
1. Religionslehre(3St.) a. Evangelisch.
Lehrbücher: Zahn, Biblische Geschichten, Luthers kl. Katechismus, 80 Kirchenlieder.
Die alttestamentlichen Geschichten bis zur Zer- störung des Reiches Israel; die 10 Gebote mit, die 3 Artikel ohne Erklärung; 3 neue Lieder und 15 Sprüche. Wenderoth.
b. Katholisch(komb. mit V u. IV, siehe IV.)
2. Deutsch(4 St.)
Lehrbücher: Hopf und Paulsiek, Deutsches Lese- buch, I. Teil. Damm und Niendorf, Deutsche Gram- matik.
a. Lesen: Lesen poetischer und prosaischer Stücke des Lesebuchs. Erlernen von Gedichten nach Maſs- gabe des aufgestellten Verzeichnisses; Erlernung von Prosastücken zur Verwertung bei schriftlichen Arbeiten.
b. Grammatik: Deklination, insbesondere des Sub- stantivs und Adjektivs. Wiederholung der Konju- gation. Der einfache Satz.
c. Orthographie: Die Diphthonge und leicht zu verwechselnden Anlaute. 1
d. Schriftliche Arbeiten: Diktate und UÜbungen im freien Aufschreiben erlernter Stoffe; wöchentlich eine schriftliche Arbeit. Erlernte Gedichte:
1. Frühlingslied.(Hölty.) 2. Waldlied.(Hoffmann
v. F.) 3. Die Schatzgräber.(Bürger.) 4. Schwäbische
Kunde.(Uhland.) 5. Des deutschen Knaben Tisch-
gebet.(Gerok.) 6. Das Gewitter.(Hebel.) 7. Des.
Knaben Berglied.(Uhland.) 8. Siegfrieds Schwert.
(Uhland.) 9. Der Löwe zu Florenz.(Bernhardi.) 10.
Mittwoch-Nachmittag.(Fröhlich.) 11. Der Eislauf.
(Hoffmann v. F.) 12. Der Geizige und der Affe.
(Hagedorn.) Wenderoth.
3. Französisch(8 St.)
a. Mündliche Übungen: Grundlage des Unterrichts: Gehör- und Sprechübungen. Zur Gewöhnung an eine- gute Aussprache im ersten Vierteljahr ausschliefs- lich lautliche Schulung unter Benutzung von Laut- tafeln und Lautschrift, geschrieben wurde diese je- doch nur von Seiten des Lehrers. Im zweiten Viertel- jahr Ubergang zur Orthographie. Erlernung kleiner Gedichte, die zum Teil auch gesungen wurden; Ver- arbeitung von Lesestücken durch Fragestellung. Weitere Sprechübungen im Anschluſs an die Um- gebung und das tägliche Leben der Schüler in Schule und Haus, unter gleichzeitiger Benutzung der Hölzel- schen Anschauungsbilder. Die wichtigsten gramma-


