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Das Metrum zeigt noch grössere Bewegtheit als das zweite Asclepiadeum(Nr. 13) und dient wie dieses zur Dar- stellung mannichfaltiger individueller Stimmungen, sehnsüch- tiger und verschmähter Liebe, ängstlicher Sorge, höhnischen Spottes. Odd. I, 5. 14. 21. 23. III, 7. 13. IV, 13.
16. Aͤsclepiadeum quintum. Der grössere As- clepiadeische Vers, eine Erweiterung des kleineren(s. Nr. 12), besteht aus der catalectisch deuterocyclischen Tri- podie(§. 47, 58), dem Choriambus(§. 47, 3) und der cata- lectisch protocyclischen Tripodie(§. 47, 55). Die Reihen durch Cäsur getrennt. Der erste Tact auf den Spondeus beschränkt.(cf. Nr. 12.)
Asclepiad. minor:-——— j
——-———
e Ie
Aseclepiad. maior:---= l-=e Viermal zur dtrophe wiederholt:
7 7 7„ —
————————————
„* 7„ —
—— A——————
„„.. ——————————— „ 3.. ——————-——
Nullam, Vare, sacra vite prius severis arborem
circa mite solum Tiburis et moenia CGatili;
siccis omnia nam dura deus proposuit, neque
mordaces aliter diffugiunt sollicitudines.
Die unvermittelt auf einander stossenden Arsen geben dem Metrum frische Lebendigkeit mit Nachdruck. Die drei hierher gehörigen Gedichte enthalten Aufmunterungen zu fröhlichem, weisem Lebensgenuss. Odd. I, 11. 18. IV, 10
17. Sapphicum maius. Der versus Aristophanius geht proodisch voraus dem versus, Sapphicus maior. Der erstere ist die procatalectische protocyclische Tetrapodie(§. 47, 68); der letztere die Verbindung der catalectischen trito- cyclischen(§. 47, 74) und wieder der procatalectischen proto- cyclischen Tetrapodie(§. 47, 68), beide durch Cäsur getrennt.
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——————— .„„ 3. —
4*
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