Aufsatz 
Metrik für Gymnasien / vom Gymnasiallehrer Steiger
Entstehung
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45 2. Das Alcmanium. Auf einen dactylischen Hexa- meter(§. 48 Nr. 1) folgt ein Tetrameter(§. 47, 6). Je vier Verse bilden eine Strophe.

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Laudabunt alii claram Rhodon aut Mitylenen aut Epheson bimarisve Corinthi moenia vel Baccho Thebas vel Apolline Delphos insignes aut Thessala Tempe. Hor. Odd. I. 7, 28. Der Grundzug dieses Metrums ist ernste ruhige Be- schaulichkeit. Dann aber wird es wie das eeyeiov, dem es sowol der Form als dem Ton nach sehr nahe steht, verall- gemeinert und ist einmal bei Horaz, distichisch gebraucht, der Träger bitteren schmähenden Hohnes: Ep. 12. 3. Archilochium primum. Dactylischer Hexameter (§. 48, 1) mit catalectisch dactylischer Tripodie(§. 47, 5). Je vier Verse eine Strophe.

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Diffugere nives, redeunt iam gramina campis

arboribusque comae;

mutat terra vices et decrescentia ripas

flumina praetereunt.

Der Form nach dem eleye?oy, dem ursprünglichen Mass der Klage, noch näher stehend als das Alcmanium, drückt dieses Metrum tiefen, fast schwermüthigen Ernst aus. Horaz gebraucht es einmal zur Bezeichnung der Vergänglichkeit alles Irdischen: Odd. IV, 7.

Dactylo-Trochäen(§. 41). 4. Archilochium secundum. Dactylischer Hexa- meter(§. 48, 1), iambischer Dimeter(§. 47, 37) und dac- tylischer Trimeter(§. 47, 5):