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Der Religionsunterricht für die Schüler der katholischen Confession wurde im Sommer- semester vom Dr. Malkmus ertheilt; nach dessen Abgange hat es bis daher an einem beauf- tragten Lehrer gefehlt, doch hat der Pfarrer der hiesigen katholischen Gemeinde, Herr Höck, sich dem entsprechenden Unterrichte einstweilen zu unterziehen die Güte gehabt. (Vgl. S. 25).
Gesang. Drei Abtheilungen; untere(Sexta und Quinta): die ersten Elemente und leichte Uebungen im Choralgesang 1 St.; mittlere Abtheilung 2 St., vorzüglich Uebung im Choral- gesang; obere Abtheilung 1 St. für die unteren, 1 St. für die oberen Stimmen von Woche zu Woche abwechselnd; 1 St. für alle vier Stimmen zusammen. Der Choralgesang nach dem kleinen evangel. Gesangbuch, Marburg 1838.(Cantor Becvο).
II. Chronik des Gymnasiums.
Durch höchstes Rescript vom 14. August 1839 wurde die landesherrliche Genehmigung zur bischöflichen Verleihung der erledigten Stelle eines Dompräbendaten zu Fulda an den hiesigen Gymnasiallehrer Dr. George Joseph Malkmus ertheilt. Derselbe schied in Folge die- ser Verleihung, mit welcher die bischöfliche Ernennung zum Lehrer an dem bischöflichen Priesterseminar zu Fulda verbunden war, mit dem Ende des Semesters, am 27. September 1839 aus seinen bisherigen Functionen, welche er seit dem Anfange des Jahres 1835 mit musterhafter Treue und ausgezeichnetem Erfolge verwaltet hatte, aus. Die ungetheilte Liebe und Anhänglichkeit seiner sämtlichen bisherigen Amtsgenossen und seiner Schüler folgt ihm nach.
Durch höchstes Rescript vom 25. September 1839 wurde der bisherige Ifülfslehrer an dem hiesigen Gymnasium, George Theodor Dithmar zum ordentlichen Lehrer huldreichst ernannt.
Durch höchstes Rescript vom 3. October 1839 wurde der Hülfslehrer an dem Gymna- sium zu Hersfeld, Dr. Kart Wilhelm Piderit in gleicher Eigenschaft an das hiesige Gymna- sium versetzt. Derselbe begann seine Amtsthätigkeit am 19. October 1839..
Durch höchstes Rescript vom 7. November 1839 wurde der Lehrer der Mathematik und Naturwissenschaft an dem hiesigen Gymnasium, Dr. Johannes Hehl, welcher bereits scit dem 10. Junius 1838 eine Lehrerstelle an der höheren Gewerbschule zu Kassel auftragsweise


