Aufsatz 
Über Walther von der Vogelweide / von Hermann Siebert
Entstehung
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6. Rechnen. 4 St. In a Jürgens, in b Allwohl. Die gemeinen Brüche und die Decimalbrüche. Anwendung derselben bei der Schlussmethode. Böhme, UÜbungsbuch Nr. IX.

7. Naturgeschichte. 2 St. In a Völler, in b Heydenreich. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung phanerogamischer Pflanzen, die mit Rücksicht auf das natürliche System aus- gewählt wurden. Morphologisches. Im Winter: Beschreibung und Vergleichung von Sãuge- tieren und Vögeln.

S. Schönschreiben. 2 St. In a Schade, in b Allwohl. Ubung der deutschen und lateinischen Buchstaben in genetischer Folge und Anwendung in Wörtern und Sätzen. Taktschreiben.

9. Zeichnen. 2 St. In beiden Cötus Karbiner. Vorübungen im Freihandzeichnen nach Vor- zeichnungen an der Schultafel unter Berücksichtigung der planimetrischen Formenlehre.

10. Gesang. 2 St. In beiden Cötus Erdmann. Stimmübungen. Einübung von Chorälen und mehrstimmigen Volksliedern nach dem Gehör.

Quarta.

Ordinarius: In IVa Krauth, in IVb Dr. Siebert. Wöchentlich 34 Stunden. Kursus einjährig.

I. Religion. 2 St. In a Spangenberg, in b Gottschalk. Das erste Hauptstlck wurde erklärt, der Wortlaut des zweiten gelernt. Sprüche und drei neue Lieder, die früher gelernten wieder- holt. Die Einteilung und Reihenfolge der bibl. Bücher nebst Ubung i im Aufschlagen derselben, die leichteren Gleichnisse und die Bergpredigt Jesu.

2. Deutsch. 3 St. In a Krauth, in b Dr. Siebert. Erklärung prosaischer und poetischer Muster- stücke aus Hopf und Paulsiek für IV. Mündliche und teilweise auch schriftliche Wiedergabe des Gedene UÜUbung im Vortrag. Satzlehre. Alle 14 Tage ein Aufsatz.

5. Latein. 6 St. In a Krauth, in b Dr. Siebert. Repetition der gesamten Formenlehre. Casuslehre nach Scheele II. Lektüre aus Wellers lateinischem Lesebuch. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale.

4. Französisch. 5 St. In a Ide, in b Dr. Stehlich. Wiederholung des Pensums von Quinta. Plötz, Elementargrammatik, Lekt. 76 112. Bei Einübung der unregelmässigen Zeitwörter wurden die entsprechenden Lektionen der Schulgrammatik von Plötz benutzt. Exercitien und Extemporalien wöchentlich abwechselnd. Memorieren von Gedichten. Sprechibungen.

5. Geographie. 2 St. In a Lange, in bZwirnmann. Asien, Afrika, Amerika und Australien. Seydlitz, Grundzüge.

6. Geschichte. 2 St. In beiden Cötus Lange. Römische Geschichte in einfacher epischer Darstel- lung. Pütz, Grundriss, Teil I.

. Mathematik. 6 St. Geometrie. 3 St. In a Stange, in b Heydenreich. Einleitende Formen- lehre, die von der Betrachtung der regelmässigen Körper ausgeht und an ihnen die geometrischen Grundanschauungen vermittelt unter Zuhilfenahme zeichnenden und sonstigen Nachbildens. Lehre von den Winkeln und Parallellinien, Sätze vom Dreieck bis zu den 4 Kongruenæzfällen einschliesslich, die wichtigsten Sätze über die Inhaltsgleichheit der gerad- linig begrenzten Figuren(Pythagoras). Lösen leichterer Konstruktionsaufgaben. Koppe, Planimetrie, Abschnitt IV incl. und Abschnitt VII.

Rechnen. 3 St. In a Stange, in b Heydenreich. Praktische Anwendung des Rechnens mit gemeinen und Decimalbrüchen auf alle bürgerlichen Rechnungsarten mit be-

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